Magyarische Malaise | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Magyarische Malaise

von Dániel Fehér

Bei den Parlamentswahlen in Ungarn im April d.J. wurde die von Korruptionsskandalen erschütterte Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) nach acht Jahren an der Regierung vernichtend geschlagen. Die Sozialisten errangen nur 19,3 Prozent der Listenstimmen und lediglich zwei von 176 Direktmandaten. Alle anderen Wahlkreise (mit einer Ausnahme) gingen an die rechtsnationale Fidesz (Bund der Jungen Demokraten – Ungarische Bürgerliche Allianz), die mit ihrem Listenergebnis von 52,7 Prozent dank der eigenwilligen ungarischen Wahlarithmetik über zwei Drittel der Mandate im Parlament verfügen wird.

(aus: »Blätter« 6/2010, Seite 23-26)
Themen: Europa, Rassismus und Neoliberalismus

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