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Drogen-Geopolitik

Kokain und Heroin als neue Machtressourcen

von Raul Zelik

Die These, dass die US-Drogenpolitik in Lateinamerika gescheitert sei, gehört zu den Allgemeinplätzen kritischer Berichterstattung über die Region. Tatsächlich fallen die Berichte des United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) ernüchternd aus. So konstatierte UNODC 2007 zwar, dass im wichtigsten Kokainherkunftsland Kolumbien im Vorjahr mehr als 200 000 Hektar Koka-Pflanzen durch Herbizidbesprühungen (172 000 Hektar) oder manuell (41 000 Hektar) vernichtet worden seien.

(aus: »Blätter« 3/2010, Seite 55-64)
Themen: Krieg und Frieden, Asien, Lateinamerika und USA

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