Machtwechsel der Ideen | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kapitalismus in der Krise

Machtwechsel der Ideen

Für die Entzauberung des neoliberalen Glaubens

von Birgit Mahnkopf

Seit Ausbruch der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise wird häufig von einer „Zeitenwende“ gesprochen und geschrieben. Vielstimmig beklagt man das Fehlen sozialmoralischer Grundlagen des Kapitalismus. Im Feuilleton wie im Wirtschaftsteil der Zeitungen wird der homo oeconomicus – der im wirklichen Leben ohnehin weit weniger rational handelt und sich von (falschen) Gefühlen treiben lässt: von Gier und Euphorie während des Booms und von Angst und Panik in der Krise – mit unverhohlenem Spott bedacht. Manch einer hat auch schon das Ende des Neoliberalismus, seines Weltbilds und seiner paradigmatischen Leitbilder verkündet.

(aus: »Blätter« 5/2010, Seite 65-73)
Themen: Neoliberalismus, Finanzmärkte und Globalisierung

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