Wie ticken die Reichen? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Wie ticken die Reichen?

von Jens Becker

Reichtum als Determinante sozialer Ungleichheit stand lange im Schatten einer elaborierten sozialwissenschaftlichen und ökonomischen Armutsforschung. Voluminöse Handbücher über „Armut und soziale Ausgrenzung“ verweisen auf die Allgegenwärtigkeit von Armut als soziales Massenphänomen in einem reichen Land.[1] Und daneben gibt es den täglichen Deutungskampf über die unterstellte „spätrömische Dekadenz“ der Armen, über wissenschaftliche „Armutsbemessungsgrenzen“ oder belastbare Zahlen zur „relativen Armut“, von der ein Viertel bis ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland betroffen ist.

(aus: »Blätter« 5/2010, Seite 74-76)
Themen: Armut und Reichtum

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