Hugo Chávez und die Bolibourgeoisie | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Hugo Chávez und die Bolibourgeoisie

von Helge Buttkereit

Die Parlamentswahl vom 26. September hat die politischen Kräfteverhältnisse in Venezuela verändert. Die Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) von Präsident Hugo Chávez, der seit 1999 amtiert, konnte zwar die Mehrheit der Mandate behaupten, sie erzielte jedoch lediglich 48,1 Prozent der Listenstimmen und erlitt damit einen erheblichen Dämpfer. Bei der Präsidentschaftswahl 2006 hatte Chávez selbst noch über 60 Prozent der Stimmen erhalten. Die PSUV errang in diesem Jahr aufgrund des Wahlsystems, das die bevölkerungsarmen der 23 Bundesstaaten des Landes bevorzugt, zwar 98 von 165 Sitzen in der Nationalversammlung, verfehlte aber deutlich ihr selbst erklärtes Ziel einer Zweidrittelmehrheit.

(aus: »Blätter« 11/2010, Seite 20-23)
Themen: Lateinamerika und Soziale Bewegungen

Artikel kaufen (PDF, 1,00 €)

Digitalausgabe kaufen (9,00 €)

Login

Probeabo: Zwei Monate für nur 10 Euro!
top