100 Jahre Kibbuzbewegung: Eine gescheiterte Utopie? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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100 Jahre Kibbuzbewegung: Eine gescheiterte Utopie?

von Mathias Lindenau

Der Kibbuz kann wohl unbestritten als eines der bedeutendsten und langlebigsten Experimente zur Verwirklichung einer kommunitären Lebensform und mithin einer Sozialutopie gelten.[1] Vor genau einem Jahrhundert, im Jahre 1910, wurde der erste Kibbuz gegründet; heute bestehen in Israel, zumindest dem Namen nach, noch 256 Kibbuzim; der Anteil ihrer Bewohner an der Gesamtbevölkerung ist von 7 Prozent im Jahr 1947 auf inzwischen 1,5 Prozent gesunken.[2]

(aus: »Blätter« 10/2010, Seite 107-116)
Themen: Soziale Bewegungen, Geschichte und Naher & Mittlerer Osten

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