Der „neue IWF“: Krisenfeuerwehr oder Systemwächter? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kapitalismus in der Krise

Der „neue IWF“: Krisenfeuerwehr oder Systemwächter?

von Jörg Goldberg

Der Internationale Währungsfonds (IWF) gehört zu den großen Gewinnern der aktuellen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Er beweist damit zum dritten Mal in seiner gut 65jährigen Geschichte Anpassungs- und Überlebenswillen. Diese Wandlungsfähigkeit zeigt einerseits, wie notwendig eine globale Regulierung der Wirtschaft ist, und andererseits, dass es derzeit keine Institution gibt, die diese Aufgabe ausreichend erfüllen könnte. Die von Nobelpreisträger Joseph Stiglitz geleitete Expertenkommission der UN fordert daher einen globalen Wirtschaftsrat (Global Economic Coordination Council), der mit ähnlicher Macht ausgestattet sein soll wie der UN-Sicherheitsrat.[1]

(aus: »Blätter« 9/2010, Seite 65-77)
Themen: Finanzmärkte, Entwicklungspolitik, Vereinte Nationen und Wirtschaft

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