Gerechter Friede statt Gerechter Krieg | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Gerechter Friede statt Gerechter Krieg

Die Lehre der letzten Dekade

von Dieter Senghaas

Bilanziert man die erste Dekade des 21. Jahrhunderts unter friedenspolitischen Gesichtspunkten, kommt man zu einem höchst ambivalenten Ergebnis. Einerseits hat im Gefolge des 11. September 2001 und des von George W. Bush ausgerufenen „Krieges gegen den Terror“ die Theorie des „gerechten Krieges“ eine erstaunliche Renaissance erlebt. Der liberale amerikanische Sozialphilosoph Michael Walzer diagnostizierte zwischenzeitlich gar den Sieg der von ihm schon lange vertretenen „Lehre vom gerechten Krieg“. Andererseits hat das Scheitern der jüngsten militärischen Interventionen, von Irak bis nach Afghanistan, die Untauglichkeit dieses Konzeptes brutal aufgezeigt.


Themen: Krieg und Frieden und Außenpolitik

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