Spanische Empörung | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Spanische Empörung

von Andreas Baumer

Mit einer schweren Niederlage bei den Kommunal- und Regionalwahlen am 22. Mai hatten die spanischen Sozialisten zwar gerechnet. Doch das Ergebnis von 27,8 Prozent der abgegebenen Stimmen übertraf noch die schlimmsten Befürchtungen. Bei keiner Wahl seit der Wiedererrichtung der spanischen Demokratie vor 34 Jahren hat die traditionsreiche Spanische Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) derartig schlecht abgeschnitten. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero steht vor den Trümmern seines politischen Projekts. Fast vergessen scheint darüber, dass er in den ersten Jahren nach seiner Regierungsübernahme 2004 eine progressive politische und gesellschaftliche Modernisierung des Landes vorantrieb.

(aus: »Blätter« 7/2011, Seite 20-23)
Themen: Soziale Bewegungen

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