Sarkozy und der „Marine-Le-Pen-Effekt" | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Sarkozy und der „Marine-Le-Pen-Effekt"

von Bernard Schmid

Wird im kommenden Jahr auf den 21. April tatsächlich der 22. April folgen? Die Antwort auf diese Frage erscheint banal, doch sie hat eine tiefere Bedeutung. „Der 21. April“, gemeint ist jener des Jahres 2002, ist in der französischen Innenpolitik längst zum geflügelten Begriff geworden. An jenem Tag fiel der sozialistische Bewerber Lionel Jospin – er hatte seit fünf Jahren als Ministerpräsident amtiert – bei der französischen Präsidentschaftswahl durch. Der Kandidat der bürgerlichen Rechten, Jacques Chirac, und der rechtsextreme Bewerber, Jean-Marie Le Pen, zogen stattdessen in die Stichwahl ein.

(aus: »Blätter« 6/2011, Seite 20-22)
Themen: Rechtsradikalismus

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