Stuttgart 21: Das lange Leben des technischen Staates | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Stuttgart 21: Das lange Leben des technischen Staates

<span class="fcredit">Foto: <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/w/index.php?title=Datei:Stuttgart21_Tiefbahnhof_Baustellen.png&filetimesta" target="_blank">Stuttgart21</a></span> Foto: Stuttgart21

von Jens Hacke

Wie kaum ein anderes Ereignis der jüngeren Vergangenheit irritierte der vehemente Bürgerprotest gegen das Großprojekt Stuttgart 21 die bundesdeutsche Öffentlichkeit – und vor allem die Vertreter eines konservativen Staatsverständnisses. Die besondere Dynamik des Protestes mag von landespolitischen Umständen wenn auch nicht ausgelöst, so doch immerhin verschärft worden sein: Die frühe Abdankung des glücklosen und unbeliebten Ministerpräsidenten Günther Oettinger sowie die Inthronisierung des ehrgeizigen, aber jeder landesväterlichen Attitüde entbehrenden Stefan Mappus haben den Monopolanspruch der CDU im einstigen Musterländle erschüttert.

(aus: »Blätter« 3/2011, Seite 97-106)
Themen: Demokratie, Soziale Bewegungen und Technologiepolitik

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