Libyen: Intervention mit Fallstricken | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Libyen: Intervention mit Fallstricken

von William Pfaff

Sich in interne Streitigkeiten eines fremden Landes einzumischen, verlangte schon immer, vorher klug abzuwägen. Stets sind Aspekte der eigenen nationalen Interessen, der Bündnisse und Vertragsverpflichtungen, des globalen Gleichgewichts und des Völkerrechts zu berücksichtigen. Seit dem 20. Jahrhundert stellt sich die Sache noch erheblich komplizierter dar, weil die genannte Kombination um humanitäre Überzeugungen und Erwägungen ergänzt wurde, die sich vor allem der zeitgenössischen Erfahrung mit planmäßiger Grausamkeit und ideologisch motiviertem Genozid während des Zweiten Weltkriegs und danach verdanken.

(aus: »Blätter« 5/2011, Seite 83-85)
Themen: Naher & Mittlerer Osten und Soziale Bewegungen

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