Chile: Vom Dikatur-Trauma zum Protest | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Chile: Vom Dikatur-Trauma zum Protest

von Benedikt Behrens

In den letzten 30 Jahren galt Chile bei Anhängern der neoklassischen Ökonomie als Vorzeigemodell und „Wirtschaftswunderland“ Lateinamerikas. Doch seit mehr als sechs Monaten wird das Land von Protesten erschüttert, wie es sie seit den 80er Jahren zu Zeiten des Massenwiderstands gegen die Pinochetdiktatur nicht mehr erlebt hat. Hunderttausende Studentinnen und Studenten, Oberschülerinnen und Oberschüler und mit ihnen Eltern wie Lehrende halten das Land mit Massenaktionen in Atem. Sie setzen damit die Regierung des rechtskonservativen Präsidenten Sebastián Piñera zunehmend unter Druck.

(aus: »Blätter« 11/2011, Seite 33-36)
Themen: Lateinamerika, Bildungspolitik und Soziale Bewegungen

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