Ein Papst auf dem Boden des Grundgesetzes | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Ein Papst auf dem Boden des Grundgesetzes

von Otto Kallscheuer

Gerade wer wie ich das bisherige Pontifikat Benedikts XVI. eher kritisch einschätzt – nota bene: Dabei geht es mir in erster Linie um sein Wirken als religious leader, als Oberhirte einer Weltreligion, nicht um die Schriften des akademischen Theologen und Patristikers Joseph Ratzinger –, wird dem Heiligen Vater nach seinem letzten Besuch in seinem Heimatland die Hochachtung nicht versagen können.

Benedikt XVI. hat nämlich diesmal nicht nur – im Kontrast zur berühmt-berüchtigten Regensburger Vorlesung von 2006 – keinen Fehler gemacht; sondern sich insgesamt ganz gut geschlagen. In Rom würde man sagen: ha fatto bella figura.

(aus: »Blätter« 11/2011, Seite 96-100)
Themen: Religion und Demokratie

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