Somalia zwischen Bürgerkrieg und Hungersnot | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Somalia zwischen Bürgerkrieg und Hungersnot

von Markus Höhne

Die verheerende Hungerkatastrophe am Horn von Afrika betrifft inzwischen über zehn Millionen Menschen, Hunderttausende sind deswegen auf der Flucht oder bereits in Flüchtlingscamps untergekommen.

Dürreperioden, die Nahrungsmittelknappheit und Hunger auslösen, gibt es am Horn von Afrika seit langem. Gerade Somalia war im 20. Jahrhundert mehrmals betroffen: Die bisher schlimmste Hungernot eskalierte 1991 bis 1992, als eine periodische Dürre mit dem Beginn des somalischen Bürgerkriegs zusammenfiel und Warlord-Milizen das Land der südsomalischen Bauern verwüsteten und Hilfsmittel plünderten. Eine internationale humanitäre Intervention konnte damals die Verteilung der Hilfsgüter ab 1993 sichern und das Sterben stoppen.

(aus: »Blätter« 9/2011, Seite 18-22)
Themen: Afrika, Armut und Reichtum und Entwicklungspolitik

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