Gebietsarrest im 21. Jahrhundert | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Gebietsarrest im 21. Jahrhundert

von Anke Schwarzer

Sie verließen ihre in der deutschen Provinz gelegenen Heime, campierten monatelang in den Fußgängerzonen verschiedener Städte, manche traten sogar in den Hungerstreik: Asylbewerber in Deutschland protestierten dieses Jahr besonders eindrücklich gegen ihre unwürdige Behandlung. Mitte September machten sich 40 von ihnen sogar zu Fuß auf den Weg in die Hauptstadt. Sie verletzten dabei ein Gesetz, das den meisten Deutschen völlig unbekannt ist: die sogenannte Residenzpflicht.

(aus: »Blätter« 12/2012, Seite 13-16)
Themen: Migration, Menschenrechte und Recht

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