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Italien: Neue Regierung, doch keine Alternative

von Susanna Böhme-Kuby

„Egal, ob die Katze schwarz oder weiß ist: Hauptsache, sie fängt Mäuse.“ Auf diese kurze Formel Deng Xiaopings lässt sich der jüngste Regierungswechsel in Rom bringen: Der öffentliche Haushalt Italiens und insbesondere die Sozialausgaben sind die Mäuse, für die man eine neue Katze braucht.

Berlusconi musste nun endlich abtreten. Doch es war weder die politische Opposition, die ihn zu Fall brachte, noch jenes – durch die langwährende Deindustrialisierung Italiens auch politisch geschwächte – einst produktive Bürgertum, das aus den eigenen Reihen keine Alternative zu Berlusconi hatte aufbieten können, obwohl es sich inzwischen weitgehend von ihm abgewendet hatte.

(aus: »Blätter« 1/2012, Seite 17-20)
Themen: Europa, Außenpolitik und Demokratie

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