Nazi-Morde unter staatlicher Aufsicht | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Nazi-Morde unter staatlicher Aufsicht

von Andreas Speit und Paul Wellsow

"Ich bin die, die sie suchen“. Mit diesen Worten stellte sich am 7. November 2011 die 36jährige Beate Zschäpe in Jena der Polizei. Nach über 13 Jahren beendete die Mitbegründerin der Neonazi-Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) ihr Leben in der Illegalität. Drei Tage zuvor waren ihre „Kameraden“ Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach einem Banküberfall in Eisenach in ihrem Wohnmobil erschossen aufgefunden worden. Und kurz darauf stand fest, dass das Trio für zehn Morde, vierzehn Banküberfälle und mindestens einen Sprengstoffanschlag verantwortlich ist.

(aus: »Blätter« 1/2012, Seite 47-52)
Themen: Rechtsradikalismus und Innere Sicherheit

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