Waffen für alle: Das Geschäft mit dem Tod | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Waffen für alle: Das Geschäft mit dem Tod

<span class="fcredit">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/vectorportal/6368379195/" target="_blank">Vectorportal</a></span> Foto: Vectorportal

von Alexander Lurz und Jan van Aken

Als im August vergangenen Jahres libysche Rebellen die Residenz von Muammar al-Gaddafi in Tripolis stürmten, fielen ihnen Sturmgewehre des Typs G36 des schwäbischen Herstellers Heckler & Koch in die Hände – zum Teil noch originalverpackt und mit Handbuch. Stolz posierten sie mit ihrer Beute vor den Kameras westlicher Medien.

Einen legalen Weg dieser Waffen nach Libyen gab es nicht. Für die nachweislich in Deutschland hergestellten Gewehre hatte das für die Genehmigung von Rüstungsexporten zuständige Bundesamt für Ausfuhrwirtschaft dem Hersteller keine Exportgenehmigung nach Libyen erteilt. Bis heute ist unklar, wie die G36 in den Besitz von Gaddafi und seiner Schergen kam.

(aus: »Blätter« 3/2012, Seite 12-16)
Themen: Wirtschaft, Krieg und Frieden und Menschenrechte

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