Die globale Demokratieverdrossenheit | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die globale Demokratieverdrossenheit

von Stephen Holmes

Ein Vierteljahrhundert ist es nun bald her, dass die Bürger in ganz Osteuropa für mehr Demokratie auf die Straße gingen. Doch seither ist so viel geschehen – Nine Eleven, Fukushima, die Arabischen Revolutionen –, dass die Demokratiefrage auf der ganzen Welt inzwischen nur noch durch ganze Schichten traumatischer Erfahrungen wahrgenommen wird. Ich möchte daher versuchen, einige Aspekte der postkommunistischen Demokratieenttäuschungen neu zu durchdenken und in einen größeren Rahmen zu rücken: nämlich in den Kontext einer Entwicklung, die man meines Erachtens nur als globale Unzufriedenheit mit der Demokratie bezeichnen kann.

(aus: »Blätter« 11/2012, Seite 43-55)
Themen: Demokratie, Neoliberalismus und USA

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