Japan: Wie Phönix aus der Asche? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Japan: Wie Phönix aus der Asche?

von Siegfried Knittel

Im Jahr 1923 wurde Tokio durch ein Erdbeben der Stärke 7,9 zerstört; 142 000 Menschen kamen dabei ums Leben. Anschließend wurde die Stadt zwar großzügiger und moderner als zuvor wieder aufgebaut, aber man sagt bis heute, dass sich mit dem Erdbeben das politisch-gesellschaftliche Klima des ganzen Landes radikal verändert habe.

Dabei war Japan damals, in der sogenannten Taisho-Ära, auf dem Weg von einer wirtschaftlich zwar bereits modernen, aber politisch autoritären Monarchie in eine freie, demokratische Gesellschaft. Das gesellschaftliche Leben, Kunst und Literatur nahmen einen breiten Aufschwung; eigentlich schien Japan auf dem besten Weg in eine demokratische Moderne.

(aus: »Blätter« 9/2012, Seite 31-34)
Themen: Asien, Atom, Geschichte und Parteien

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