Der argentinische Papst | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Der argentinische Papst

Zur Ambivalenz von Kirche und Macht in Lateinamerika

von Veit Straßner

Als am 13. März über der Sixtinischen Kapelle weißer Rauch aufstieg und das Ergebnis des Konklaves bekannt wurde, war die Überraschung groß: Mit der Wahl des Argentiniers Jorge Mario Bergoglio, dem ersten Südamerikaner, zum neuen Papst hatten die wenigsten gerechnet. Das unkonventionelle und volksnahe Auftreten von Papst Franziskus, der nach seiner Wahl – die für ihn bereitstehende Limousine ausschlagend – mit den Kardinälen gemeinsam im Bus zum Abendessen fuhr, verwunderte so manche Kommentatoren. In den folgenden Tagen und Wochen beschäftigten die Medien jedoch vor allem zwei Aspekte: Bergoglios Engagement für die Armen und seine Rolle während der argentinischen Militärdiktatur.

(aus: »Blätter« 5/2013, Seite 103-112)
Themen: Lateinamerika, Geschichte und Religion

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