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Das Energiewende-Paradox

von Bernhard Pötter

Am 11. Mai war Deutschland plötzlich Weltmeister – und merkte es nicht einmal. Der Rest der Welt dagegen schon: „Deutschlands beeindruckende Serie von Meilensteinen bei erneuerbaren Energien geht weiter“, schrieb etwa die Online-Plattform „Climate Progress“.[1] Der Grund: Fast 75 Prozent des deutschen Stroms waren an diesem verbrauchsarmen Sonntag aus Wind- und Sonnenenergie gekommen. Was nur wenigen deutschen Medien eine Erwähnung wert war, gilt unter Fachleuten und im Ausland als Sensation: Es gibt ein Industrieland, das mit seiner Energiewende offenbar Ernst macht – ohne dass die Lichter ausgehen.

(aus: »Blätter« 8/2014, Seite 25-28)
Themen: Ökologie, Technologiepolitik und Wirtschaft

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