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Nigeria: Von Boko Haram zum Staatsversagen

von Nina Müller

Nigeria kommt nicht zur Ruhe. Immer wieder erschüttern Selbstmordattentate und Entführungen den Nordosten des Landes – verübt durch die islamistische Terrororganisation Boko Haram. Im Vorfeld der ursprünglich für Mitte Februar angesetzten Präsidentschaftswahl ist die Gewalt noch einmal eskaliert. Den bisher traurigsten Höhepunkt bildete die Invasion der Handelsstadt Baga nahe dem Tschadsee Anfang Januar. Kämpfer von Boko Haram ermordeten etwa 2000 Menschen und zerstörten zahllose Gebäude – und das, obwohl dort die Multinational Joint Task Force stationiert ist.

(aus: »Blätter« 3/2015, Seite 17-20)
Themen: Afrika, Demokratie und Fundamentalismus

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