Blätter für deutsche und internationale Politik | www.blaetter.de

Im Süden nichts Neues

Die Rolle Deutschlands im Zeitalter der neuen Stellvertreterkriege

von Jonas Ecke

Angesichts der Aufkündigung des INF-Vertrages[1] ist dieser Tage oft vom definitiven Ende des Kalten Krieges die Rede. Für erhebliche Teile der Welt trägt der Kalte Krieg jedoch zu Unrecht seinen Namen – damals wie heute. Denn schon vor 1989 war der vermeintliche Kalte Krieg in vielen Teilen der Welt alles andere als kalt. Und diese vielen „heißen“ Kriege im globalen Süden endeten keineswegs mit dem Ende des angeblichen Kalten Krieges. Sie lebten und leben in anderer Form bis heute weiter oder sogar wieder auf. Auf dramatische Weise prägen sie nach wie vor die gegenwärtige geopolitische Situation – und das nicht nur im Nahen Osten.

(aus: »Blätter« 3/2019, Seite 84-90)
Themen: Krieg und Frieden, Außenpolitik und Naher & Mittlerer Osten

Artikel kaufen (PDF, 2,00 €)

Digitalausgabe kaufen (10,00 €)

Login