»Aus dem Schatten der Erinnerung« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Aus dem Schatten der Erinnerung«

Memorandum der Initiative »Vergessene Opfer des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion«, 15.6.2011

Vor 70 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel das nationalsozialistische Deutschland die Sowjetunion und führte dort einen beispiellosen Vernichtungskrieg.
Angestoßen durch zahlreiche gesellschaftliche Initiativen hat sich die Bundesrepublik Deutschland in einem mühseligen Prozess der historischen Aufarbeitung von NS-Verbrechen angenommen und gedenkt nunmehr ihrer Opfer. Um diesen Teil deutscher Geschichte immer wieder zu vergegenwärtigen, erklärte der Bundespräsident im Jahr 1996 den 27. Januar, den Tag der Befreiung des Lagers Auschwitz durch die Rote Armee, zum »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«. Darüber hinaus hat Deutschland nach langen Diskussionen in der Hauptstadt Berlin Denkmäler errichtet oder geplant, die den verfolgten und ermordeten Juden Europas, den Homosexuellen und den Sinti und Roma gewidmet sind. Dennoch weist die öffentliche Erinnerung an die NS-Verbrechen noch immer einen großen weißen Fleck auf. Viele Millionen Menschen sind in Südosteuropa, in Polen und vor allem in den eroberten Gebieten der Sowjetunion aufgrund der NS-Rasseideologie verfolgt und ermordet worden.

Das vollständige Memorandum zum Herunterladen finden Sie hier (PDF, 319 KB)

 

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