»Das Verfehlen des 2030-Klimaziels im Verkehrssektor wird Deutschland Milliarden kosten« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Das Verfehlen des 2030-Klimaziels im Verkehrssektor wird Deutschland Milliarden kosten«

Studie des New Climate Institute im Auftrag von Greenpeace, 1.3.2019

Diese Kurzanalyse beschreibt die Größenordnung einer möglichen monetären Verpflichtung der Bundesregierung, falls die Minderungsziele für Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor bis 2030 nicht eingehalten werden.

Deutschland hat sich verpflichtet,nationale Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55% gegenüber 1990 zu reduzieren. Innerhalb der EU hat sich Deutschland bindend verpflichtet, die Emissionen,die nicht durch den EU Emissionshandel abgedeckt sind(im wesentlichen Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft),bis 2030 um 38% gegenüber dem Niveau von 2005 zu senken. Dies entspricht einer Reduktion von derzeit 465 auf 296 MtCO2Äq. im Jahr 2030. Dieses Ziel wurde im Klimaschutzplan 2050 auf die betroffenen Sektoren verteilt. Für den Verkehrssektor hat die Bundesregierung eine CO2-Reduktion 40%bis 42% bis 2030 im Vergleich zu 1990 vorgesehen (BMUB, 2016).

Falls die Ziele mit nationalen Minderungsmaßnahmen nicht erreicht werden und die Treibhausgasemissionen oberhalb der festgelegten Reduktionsziele liegen, gibt es mehrere Möglichkeiten diese Zielverfehlung auszugleichen, u.a. durch denZukauf von Emissionszertifikaten. Passiert dies nicht,kommt es zu einem EU-Vertragsverletzungsverfahren.

Der erforderliche Zukauf an Zertifikatenvon Deutschland bis 2030 wurden bereits für die deutschen Gesamtemissionen berechnet (Agora Energiewende and Agora Verkehrswende, 2018; Gores and Graichen, 2018),nicht aber speziell für den Transportsektor.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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