»Demokratie lebt von der mehrheitlich getragenen Übereinkunft« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Demokratie lebt von der mehrheitlich getragenen Übereinkunft«

Rede von Angela Merkel auf dem Bundesparteitag der CDU, 7.12.2018

Liebe Freunde, das ist eine Zukunft, die größte Herausforderungen für uns bereithält, ob das die Polarisierung unserer Gesellschaft ist, in der zu oft die radikalsten und schrillsten Töne Gehör finden, ob das die Alterung unserer Gesellschaft ist, die unsere sozialen Sicherungssysteme vor ganz neue Herausforderungen stellt, ob das der technologische Fortschritt ist, der uns viele Chancen bietet, von der Medizin über die Mobilität bis zur Energiewende, der aber auch Fragen an die Menschenwürde stellt, beispielsweise in der Abhängigkeit von Algorithmen oder in der Genforschung, ob dass die Verschiebung der wirtschaftlichen Gewichte in der Welt ist, bei der Regionen aufholen und uns in vielen Bereichen schon überholt haben, ob dass die zunehmende Abkehr vom Multilateralismus ist, der Rückzug ins Nationale, die Reduktion internationaler Zusammenarbeit auf die Prinzipien des Deal Making oder der drohenden Handelskriege, ob das Krieg, Gewalt, Terror, Hunger und Perspektivlosigkeit sind, die weltweit so viele Menschen wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg aus ihren Heimatländern fliehen lassen und uns auch in Europa vor eine große Bewährungsprobe stellen, ob das die hybride Kriegsführung oder die Destabilisierung ganzer Gesellschaften durch Fake News ist, ob das die Zukunft unserer Europäischen Union ist, die gemeinsame Währung, eine gemeinsame Europäische Verteidigungs- und Sicherheitspolitik oder der Brexit, der eine tiefe Zäsur für Europa bedeuten wird, ob das der Klimawandel ist, der, sollte er nicht eingedämmt werden können, das Angesicht unseres Planeten verändern wird, oder der Plastikmüll in den Meeren, der die Schöpfung an den Rand des Kollapses bringt. 

Die vollständige Rede finden Sie hier.

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