»Den Kosten der Hartz-IV-Reform steht kein Nutzen gegenüber« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Den Kosten der Hartz-IV-Reform steht kein Nutzen gegenüber«

Studie von Sonja Fehr und Georg Vobruba: Die Arbeitslosigkeitsfalle vor und nach der Hartz-IV-Reform, 31.5.2011

Ziel der Hartz-Reformen war es, am Übergang zwischen dem System sozialer Sicherung und dem Arbeitsmarkt Grundsätzliches zu ändern: Durch forcierte Aktivierung der Transferbezieher sollten die Integration erwerbsfähiger Grundsicherungsbezieher in den Arbeitsmarkt beschleunigt und staatliche Sozialtransferausgaben begrenzt werden. Die Reformen rekurrierten auf das Armutsfallentheorem der Wirtschaftswissenschaften: Arbeitslose lassen sich durch Lohnersatzleistungen dazu verleiten, keine Suchanstrengungen auf dem Arbeitsmarkt anzustellen und verbleiben im Sozialtransferbezug. Wir fassen dies als eine empirisch prüfbare Hypothese auf und fragen nach der Dauer individueller Arbeitslosigkeit vor und nach der Hartz-IV-Reform.

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