»Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch ist auf über 36 Prozent angestiegen« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch ist auf über 36 Prozent angestiegen«

Monitoringbericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes, 28.11.2018

Die Strom- und Gasmärkte in Deutschland und Europa unterliegen tiefgreifenden Veränderungen. Mehr Wettbewerb unter den Bedingungen einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung soll insbesondere auch den Interessen der Verbraucher dienen. Eine zeitnahe und detaillierte Evaluierung dieser Ziele erfolgt durch den jährlichen Monitoringbericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes. In diesem Jahr stehen die Verbraucher noch stärker im Fokus: Endkunden können durch die Darstellung der Verbrauchersicht die Energiethemen explizit nachvollziehen.

Kennzeichnend für die Strommärkte ist nach wie vor die fortschreitende Energiewende. Der Bruttostromverbrauch bewegte sich im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr auf einem konstanten Niveau. Dabei ist der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch auf über 36 Prozent angestiegen. Insgesamt lag das Niveau der Nettostromerzeugung auf dem des Vorjahres. Die Erzeugungskapazitäten stiegen im Jahr 2017 weiter an, was auf einen weiteren Kapazitätszuwachs der erneuerbaren Energieträger zurückzuführen ist. Die Marktintegration der erneuerbaren Erzeugung ist sehr hoch, ca. 78 Prozent werden von den Erzeugern direkt im Wettbewerb vermarktet.

Der wettbewerblich positiv zu bewertende Trend einer abnehmenden Marktkonzentration bei der konventionellen Stromerzeugung hat sich auch im Jahr 2017 fortgesetzt. Zum einen hat sich der gemeinsame Marktanteil der größten Erzeuger gegenüber den Vorjahren weiter verringert. Zum anderen hat der Verkauf der Braunkohleaktivitäten von Vattenfall an LEAG eine merkliche dekonzentrative Wirkung entfaltet. Mit der Abspaltung des Stromerzeugers Uniper vom E.ON-Konzern und seines Weiterverkaufs an das finnische Unternehmen Fortum im Jahr 2018 dürfte sich diese Entwicklung fortsetzen.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

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