»Der globale Energiebedarf steigt, die CO2-Emissionen wachsen schneller als je zuvor« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Der globale Energiebedarf steigt, die CO2-Emissionen wachsen schneller als je zuvor«

BP Statistical Review of World Energy, 11.6.2019 (engl. Originalfassung)

BP hat die 68. Ausgabe des jährlich erscheinenden BP Statistical Review of World Energy (BP Stats Review), der umfassendsten Erhebung und Analyse globaler Energiedaten, veröffentlicht. Die diesjährige Ausgabe betont die wachsende Diskrepanz zwischen den Forderungen nach Maßnahmen gegen den Klimawandel und dem tatsächlichen Tempo bei den Fortschritten zur Verringerung von CO2-Emissionen. (...) Der globale Energiebedarf stieg im Jahr 2018 um 2,9 Prozent, während die CO2-Emissionen um 2,0 Prozent wuchsen, schneller als je zuvor seit 2010/11. Der Verbrauch und die Förderung von Erdgas erhöhten sich um über fünf Prozent, und verzeichneten somit eine der stärksten Wachstumsraten sowohl bei der Nachfrage als auch bei der Produktion seit über 30 Jahren. Die erneuerbaren Energien wuchsen um 14,5 Prozent und kamen damit ihrem Rekordanstieg im Jahr 2017 nahe, was aber immer noch nur etwa ein Drittel des Anstiegs der gesamten Stromerzeugung ausmachte. Bei der Kohle lagen 2018 sowohl der Verbrauch (+1,4 Prozent) als auch die Förderung (+4,3 Prozent) nach drei Jahren des Rückgangs (2014 - 2016) zum zweiten Mal in Folge über den Vorjahreswerten. (...) 

Bei der Vorstellung der Ergebnisse für das Jahr 2018 sagte BP-Chefvolkswirt Spencer Dale: „Es besteht ein wachsendes Missverhältnis zwischen den gesellschaftlichen Forderungen nach Maßnahmen gegen den Klimawandel und dem tatsächlichen Tempo des dabei erzielten Fortschritts, wobei der Energiebedarf und die CO2-Emissionen so schnell steigen wie seit Jahren nicht. Das ist kein nachhaltiger Weg.” (...)

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

 

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