»Digitaler Stress führt zur deutlichen Zunahme gesundheitlicher Beschwerden« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Digitaler Stress führt zur deutlichen Zunahme gesundheitlicher Beschwerden«

Studie der Universität Augsburg in Kooperation mit der Fraunhofer Projektgruppe Wirtschaftsinformatik, 19.11.2018

Die zunehmende, schnell voranschreitende Digitalisierung bringt mit der Durchdringung des Arbeitslebens mit digitalen Technologien viele Chancen, aber auch substantielle Risiken und Nachteile mit sich. Es treten rapide Änderungen des Belastungs- und Beanspruchungsprofils von Arbeitnehmern auf, mit denen die se oft nicht umzugehen wissen. Die Folge: digitaler Stress.

Digitaler Stress von Arbeitnehmern geht mit einer deutlichen Zunahme ihrer gesundheitlichen Beschwerden einher. Der Anteil an Arbeitnehmern die unter bestimmten gesundheitlichen Beschwerden leiden, nimmt bei jeder der untersuchten Beschwerden zu, wenn das Level an digitalem Stress hoch ist. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer mit hohem digitalen Stress leidet unter Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeiner Müdigkeit.

Digitaler Stress verringert die berufliche Leistung. Damit hat digitaler Stress direkte Auswirkungen auch auf Arbeitgeber. Des Weiteren verringert digitaler Stress die Arbeitszufriedenheit sowie die Bindung an den Arbeitgeber. Auch auf der „soften“ Ebene hat digitaler Stress somit negative Effekte für Unternehmen.

Hoher digitaler Stress geht mit einem starken Konflikt zwischen Arbeits- und Privatleben einher (Work-Life-Conflict). Digitaler Stress beeinflusst den privaten Bereich von Arbeitnehmern nicht nur durch seine Auswirkungen auf die Gesundheit, sondern hängt auch mit der Verwischung der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben und einem Trade-off zwischen der Erfüllung beruflicher und privater Pflichten zusammen.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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