»Drei von vier Bundesbürgern befürworten grundlegende Umgestaltung unserer Wirtschafts- und Lebensweise« | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

»Drei von vier Bundesbürgern befürworten grundlegende Umgestaltung unserer Wirtschafts- und Lebensweise«

Umweltbewusstseinsstudie des Umweltbundesamtes, 12.4.2017

Für jede und jeden Fünften in Deutschland zählen Umwelt- und Klimaschutz zu den wichtigsten Problemen, denen sich unser Land derzeit gegenübersieht. Nach den zwei drängendsten Herausforderungen gefragt, nannten dies in der aktuellen Umweltbewusstseinsstudie 21 Prozent – zwei Prozentpunkte mehr als in der Studie des Jahres 2014. Im gleichen Zeitraum haben andere Probleme deutlich an Brisanz gewonnen: Für jeweils rund die Hälfte der Befragten stehen die Themen „Zuwanderung, Migration“ (55 Prozent) und „Kriminalität, Frieden, Sicherheit“ (47 Prozent) ganz vorne, 2014 nannten dies nur 18 beziehungsweise 20 Prozent. Trotz dieser massiven Änderung in der Wahrnehmung der aktuellen Problemlagen bleibt das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz bei den Bürgerinnen und Bürgern stabil.

Die Bevölkerung nimmt die langfristige Gefährdung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sehr ernst. So empfinden über 90 Prozent der Befragten die Risiken durch Plastikmüll in den Weltmeeren oder die Abholzung von Wäldern als bedrohlich. Und drei Viertel der Befragten stimmen voll und ganz oder eher zu, dass unsere energie-, ressourcen- und abfallintensive Wirtschafts- und Lebensweise grundlegend umgestaltet werden sollte.

Insbesondere den Schutz des Klimas sehen viele als große Herausforderung: 52 Prozent der Bevölkerung finden das Ziel der Treibhausgasneutralität sehr wichtig. Ähnliche Zustimmung erhalten die verschiedenen Maßnahmen des staatlichen Klimaschutzes – allen voran der Abbau von klimaschädlichen Subventionen, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie das Verbot besonders klimaschädlicher Produkte.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.

Sommerabo

top