»Es gilt, einen neuen Kalten Krieg durch eine neue Entspannungspolitik zu verhindern!« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Es gilt, einen neuen Kalten Krieg durch eine neue Entspannungspolitik zu verhindern!«

Erklärung von Horst Teltschik für die Initiative »Neue Entspannungspolitik Jetzt« zum 72. Tag der Befreiung Europas vom Faschismus, 8.5.2017

Seit 72 Jahren können wir den Tag der Befreiung Europas vom Faschismus feiern, da am 8.Mai 1945 Nazi-Deutschland die Kapitulationsurkunde unterzeichnete. Nach dem Zweiten Weltkrieg trug in Westeuropa die Zusammenarbeit ehemaliger „Erzfeinde“ in der Europäischen Gemeinschaft zu Frieden und Wohlstand bei. Aber Jahrzehnte des friedlichen Wiederaufbaus nach 1945 waren bis 1989 begleitet vom Kalten Krieg, der Deutschland und Europa spaltete und außerhalb Europas begleitet war von zahlreichen Kriegen – wie in Korea und Vietnam – und von einem beispiellosen konventionellen wie atomaren Wettrüsten.

Heute, rund 25 Jahre nachdem die Entspannungspolitik erfolgreich zum Fall der Berliner Mauer und zum Ende des Kalten Krieges geführt hatte, stehen wir am Anfang eines neuen Kalten Krieges, der uns an den Rand eines neuen großen Krieges führen kann. Das Wettrüsten und riskante Militärmanöver auf beiden Seiten der russischen Grenzen steigern auch in Europa die Gefahr der militärischen Konfrontation "aus Versehen". Deshalb sind Verhandlungen über vertrauensbildende Maßnahmen und Rüstungskontrolle dringender denn je. Heute, 72 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und 27 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, gilt es, einen neuen Kalten Krieg durch eine neue Entspannungspolitik zu verhindern!

Die Initiative „Neue Entspannungspolitik JETZT!“ fordert eine „breite gesellschaftliche und parteiübergreifende Debatte über Entspannungspolitik ... um zu helfen, die Konfrontation in Europa zu beenden und die europäischen Krisen zu bewältigen [...] und – mit Nutzen für die ganze Welt – eine Zone gesamteuropäischer ‚gemeinsamer Sicherheit’ ...durchzusetzen.“ 

Die ganzen Text finden Sie hier. Zum Internetauftritt der Initiative „Neue Entspannungspolitik Jetzt“ gelangen Sie über diesen Link. 

Sommerabo

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