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»Europa hat wieder Wind in den Segeln«

Rede zur Lage der Union von EU-Kommissionspräsident, Jean-Claude Juncker, 13.9.2017

Zehn Jahre nach Ausbruch der Krise lebt die europäische Wirtschaft endlich wieder auf. Und damit auch unsere Zuversicht und unser Vertrauen.

Die Staats- und Regierungschefs unserer EU der 27, das Parlament und die Kommission machen unsere Union wieder europäisch. Zusammen machen wir aus unserer Union wieder eine Union. Im vergangenen Jahr haben wir gesehen, wie alle 27 Staats- und Regierungschefs den Kapitolhügel in Rom beschritten, um – einer nach dem anderen – ihr Gelöbnis zu unserer Union zu erneuern. All das führt mich zu der Überzeugung: Europa hat wieder Wind in den Segeln.

Uns öffnet sich jetzt ein Fenster der Möglichkeit. Aber es wird nicht ewig offenbleiben. Lassen Sie uns das Meiste aus diesem Schwung herausholen, lassen Sie uns den Wind in unseren Segeln nutzen.
Dafür müssen wir zwei Dinge tun: Erstens sollten wir auf dem Kurs bleiben, den wir im vergangenen Jahr abgesteckt haben. Wir haben noch 16 Monate, in denen Parlament, Rat und Kommission echte Fortschritte erzielen können. Diese Zeit müssen wir nutzen, um das zu vollenden, womit wir in Bratislava begonnen haben und unsere positive Agenda verwirklichen. Zweitens sollten wir den Kurs für die Zukunft abstecken. Wie Mark Twain schrieb: Jahre später werden wir mehr enttäuscht sein von den Dingen, die wir nicht getan haben, als von den Dingen, die wir getan haben. Jetzt ist der Moment, um ein mehr geeintes, stärkeres und demokratischeres Europa für das Jahr 2025 aufzubauen.

Die vollständige Rede finden Sie hier.

 

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