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»Geoengineering stärkt die fossile Infrastruktur«

Studie des Centers for International Environmental Law (CIEL) und der Heinrich-Böll-Stiftung, 14.2.2019 (engl. Originalfassung)

Geoengineering wird als Wunderwaffe gegen den Klimawandel gepriesen. Die Wirklichkeit ist jedoch eine andere: Klimaziele werden dadurch geschwächt und die fossile Infrastruktur auf Jahrzehnte zementiert.

Die Studie illustriert die Instrumentalisierung der zunehmend eskalierenden Klimakrise um Geoengineering-Technologien salonfähig zu machen. Dabei geht es vor allem um bislang unausgereifte Technologien mit zum Teil unkalkulierbaren Folgen wie Carbon Dioxide Removal (CDR – Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre) oder Solar Radiation Management (SRM – künstliche Reduzierung der Sonneneinstrahlung).

Der Bericht analysiert die tragende Rolle der fossilen Industrien wie Gas, Öl und Kohle bei der Entwicklung und Förderung von Geoengineering-Technologien und erläutert, wie diese Technologien in erster Linie die fossile Industrie am Leben halten und ihr neue Geschäftsfelder eröffnen. Die aktuelle Unterstützung von Geoengineering-Technologien durch die fossile Industrie fügen sich gut in das Muster professioneller Klimawandelleugnung und des Widerstands gegen Klimaschutzmaßnahmen der fossilen Industrie ein, die von einem Netzwerk finanziell gut ausgestatteter Think Tanks und Lobby-Organisationen getragen wird.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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