»Jeder Zweite erwartet eine Beeinflussung des hessischen Landtagswahlkampfs durch Falschmeldungen« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Jeder Zweite erwartet eine Beeinflussung des hessischen Landtagswahlkampfs durch Falschmeldungen«

Studie des Insituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ), 11.10.2018

50 % der Befragten können sich vorstellen, dass der hessische Landtagswahlkampf durch Falschmeldungen (Fake News) im Netz beeinflusst wird, 37 % können sich das eher nicht vorstellen.

Über ein Drittel der Befragten (34 %) gibt an, im Internet bereits beleidigt worden zu sein. Vor allem jüngere Menschen und Menschen aus Einwandererfamilien weisen dabei signifikant höhere Werte auf. So geben von den 18- bis 24- Jährigen befragten hessischen Internetnutzer/innen 69 % an, sie seien online beleidigt worden. Bei den Befragten aus Einwandererfamilien berichten 21 %, ihnen sei bereits körperliche Gewalt angedroht worden - im Vergleich zu 13 % im Gesamtdurchschnitt. 41 % der 18- bis 24- Jährigen aus Hessen wurden im Internet bereits sexuell belästigt. Diese persönlichen Belästigungserfahrungen im Internet haben Konsequenzen für die Mehrheit der Betroffenen: Zwei Drittel der Befragten (65 %) berichtet von negativen Folgen durch Belästigungen im Internet, bei Frauen sind es sogar 72 %. Signifikant höher sind die Werte bei den jüngeren Menschen zwischen 18 und 24 Jahren. Hier geben 83 % der Befragten an, negative Folgen erlebt zu haben. 17 % der Befragten, die Onlinebelästigungen erlebt haben, berichten in der Folge von Depressionen; bei den 18- bis 24- J ährigen sind es sogar 30 % .

Die vollständige Studie finden Sie hier.

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