»Klimawandel kennt keine Grenzen« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Klimawandel kennt keine Grenzen«

Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim „Petersberger Klimadialog II“, 3.7.2011

Ich glaube, das Instrument des "Petersberger Dialogs" zur Vertiefung der Gespräche, zur Vertrauensbildung und zur Vorbereitung für das, was in Durban geschafft werden muss, ist ausgesprochen gut. Wir befinden uns zeitlich gesehen in der Mitte zwischen "Cancún" und "Durban". Wir haben jetzt eine gute Möglichkeit, ausgehend von den Ergebnissen von Cancún die Ziele für Durban abzustecken. Ich habe mir die Fragestellungen, die Sie hier auf diesem Dialogforum behandeln, angeschaut. Ich glaube, sie sind sehr, sehr realistisch. Sie sind auf verschiedene Pfade ausgelegt, die als Ergebnisse möglich sind. Das ist eine gute Grundlage, um wirklich gezielt an einem Erfolg zu arbeiten.
 
Die Weltpolitik steht sicherlich immer wieder vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist immer noch nicht vollkommen überwunden. Sie hören gerade aus Europa die Diskussionen, zu was es führen kann, wenn es eine zu große Verschuldung von Staaten gibt. Aber das bedeutet nicht etwa, dass die Bedrohungen durch den Klimawandel unwichtiger geworden wären. Das, was uns die Finanz- und Wirtschaftskrise noch einmal gelehrt hat, sollten wir auch in anderen Politikbereichen beherzigen, nämlich dass wir nachhaltiges Arbeiten brauchen, dass wir nicht von Thema zu Thema hüpfen dürfen, sondern dass wir die Themen langfristig im Auge behalten müssen. Das gilt allemal für den Klimaschutz und die Bewältigung des Klimawandels.

Sie können die gesamte Rede hier nachlesen.

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