»München: Kein Zweifel an rechtsextremer Gesinnung« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»München: Kein Zweifel an rechtsextremer Gesinnung«

Gutachten zum OEZ-Attentat im Auftrag der Stadt München, 6.10.2017

Die Tat des David S. vom 22. Juli 2016 wird bislang nicht als politisch-rechtsextremistisch eingestuft. Die "Bayerische Staatszeitung" hielt am 1. September 2017 fest: "Von der ermittelnden Staatsanwaltschaft München I über den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bis zum Bundesinnenministerium vertreten die staatlichen Behörden unisono die These vom tragischen Amoklauf aus privaten beziehungsweise psychopathischen Gründen". Das folgende Gutachten will das dominierende Narrativ eines Amoklaufs kritisch hinterfragen. Dabei steht die Hypothese im Raum, dass es sich bei David S. um einen so genannten Einsamen-Wolf-Terrorismus handelt, ein seltener, wenngleich immer häufig vorkommender Sonderfall des Terrorismus. Dadurch, dass an einer rechtsextremistischen Gesinnung kein Zweifel besteht, stellt sich die Frage nach dem rechtsextremistischen Weltbild des Täters. Hätte auf Rechtsterrorismus erkannt werden müssen? Das hätte die Folge, dass die Einordnung neu zu bewerten wäre.

Das vollständige Gutachten von Florian Hartleb sowie die Gutachten von Christoph Kopke und Matthias Quent finden Sie hier zum Download.

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