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»Selektion entlang sozialer Merkmale«

Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland 2012, 1.7.2013

Zusammenfassung 

Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, die das HIS-Institut für Hochschulforschung im Sommersemester 2012 durchgeführt hat. Die dargestellten Befunde beruhen auf den Angaben von 15.128 Befragten und sind repräsentativ für Studierende an den Hochschulen in Deutschland.

Die Sozialerhebung ist ein mit wissenschaftlichen Methoden erstelltes, befragungsbasiertes Berichtssystem zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden sowie zu einigen ausgewählten Aspekten ihrer Studiensituation und ihres Studienverlaufs. Sie wird seit 1951 in zumeist dreijährigem Rhythmus durchgeführt. Ihr thematischer Schwerpunkt leitet sich aus der Gewissheit ab, dass der erfolgreiche Verlauf eines Studiums nicht nur von den Bedingungen des Lehrens und Lernens an der Hochschule abhängt. Ein erfolgreiches Studium ist ebenso an soziale und wirtschaftliche Voraussetzungen geknüpft, unter denen ein Studium durchgeführt wird, und damit auch an die soziale Infrastruktur, die Staat, Hochschulen, Studentenwerke oder andere Einrichtungen bereitstellen (z. B. BAföG, Mensen/ Cafeterien, Wohnmöglichkeiten und Beratungsangebote).

Sowohl ihre mehrere Jahrzehnte umfassenden Zeitreihen als auch die jeweils aktuellen Befunde stellen allen Beteiligten und Akteur(inn)en in den Bereichen Hochschule, Hochschulpolitik und hochschulbezogene Sozialpolitik steuerungsrelevantes Wissen zum Sozialprofil der Studierenden sowie zu den sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen und Problemen des Studierens zur Verfügung. Darüber hinaus spiegeln die Befunde die Sozialgeschichte Deutschlands, denn in der Entwicklung von sozialen und wirtschaftlichen Aspekten des Studiums schl.gt sich immer auch der Wandel der gesellschaftlichen und familiären Lebensverhältnisse nieder. Das gilt umso mehr, je größer der Anteil junger Menschen eines Altersjahrgangs ist, die ein Studium aufnehmen – und dieser Anteil erreichte 2012, dem Befragungsjahr der 20. Sozialerhebung, mit fast 55 % einen historischen Höchststand. Deutsche und Bildungsinländer(innen) ohne Studierende, die an einer Universit.t der Bundeswehr, einer Verwaltungsfachhochschule oder einer Hochschule des Fernstudiums immatrikuliert sind.

Mit ihrem Schwerpunkt auf der sozialen und wirtschaftlichen Dimension befindet sich die Sozialerhebung an der Schnittstelle zwischen Sozial- und Bildungsberichterstattung. Diese Verknüpfung kommt zum Beispiel in der Frage zum Ausdruck, in welcher Weise ein erfolgreicher Studienverlauf durch die Studienfinanzierung mitbestimmt wird. Mit zahlreichen Querschnittsdaten, beispielweise zum Anteil besonderer Gruppen an allen Immatrikulierten (aus hochschulfernem Elternhaus, mit Kind, mit gesundheitsbedingter Studienbeeinträchtigung, mit Migrationshintergrund etc.), ergänzt die Sozialerhebung die amtliche Hochschulstatistik. Sie liefert belastbare Daten zu den Dimensionen studentischer Vielfalt – sowohl zu jenen, die traditionell bestehen, als auch zu unter Umständen neu zu beobachtenden Vielfaltsdimensionen, die in Folge der Öffnung des Hochschulzugangs für bislang unterrepräsentierte Gruppen entstehen. Diese Befunde geben gleichzeitig Aufschluss über die tatsächliche Entwicklung der Chancengerechtigkeit beim Zugang zur Hochschule.

Die vorgestellten Ergebnisse der 20. Sozialerhebung sind als Momentaufnahme eines fortlaufenden Wandlungsprozesses zu lesen. In der Zeitspanne zwischen der 19. und der 20. Sozialerhebung (Sommersemester 2009 - 2012) vollzogen sich vielfältige Veränderungen, die nicht ohne Auswirkungen auf die Hochschulen und die Studiensituation der Immatrikulierten blieben:

1. Es waren Verbesserungen des gestuften Studiensystems vorgenommen worden – auch als Reaktion auf die Kritik der Studierenden an der Studierbarkeit der neuen Studiengänge.

2. In vier der sechs Länder, die 2009 allgemeine Studiengebühren bzw. Studienbeitr.ge erhoben hatten, wurden diese zwischenzeitlich wieder zurück genommen.

3. Die in den meisten Ländern beschlossene Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur (Einführung von G8) wurde weiter umgesetzt.

4. Der Bundestag beschloss die Aussetzung der Wehrpflicht, so dass studienberechtigte Männer eher als ursprünglich geplant ein Studium beginnen konnten.

Aufgrund doppelter Jahrgänge von Schulabgänger(inne)n, der verkürzten Übergangszeit ins Studium und der überdurchschnittlich hohen Studienanfängerquote waren im Wintersemester 2012/13 an den Hochschulen in Deutschland mit ca. 2,5 Millionen so viele Studierende immatrikuliert wie nie zuvor. Mit diesem Wachstum sind vielfältige Herausforderungen auf zahlreichen Ebenen verbunden. Dazu gehört neben der personellen, räumlichen und organisatorischen Sicherstellung des Studiums auch die Schaffung angemessener infrastruktureller Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium. Letztere umfassen Informations- und Beratungseinrichtungen für Studierende ebenso wie Mensen, Wohnangebote und Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Die Erkundung der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden im Rahmen der Sozialerhebung des DSW fokussiert traditionell auf Studierende im Erststudium. Anders als in der Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamtes sowie im Unterschied zum allgemeinen Sprachgebrauch werden in der vorliegenden Sozialerhebung mit dem Begriff „Erststudium“ nicht ausschließlich Studierende ohne ersten Studienabschluss verstanden. Für die Sozialerhebung besteht die maßgebliche Bezugsgruppe vielmehr aus denjenigen Studierenden, die einen ersten, in sich konsequenten, akademischen Ausbildungsweg beenden wollen und die aufgrund dieser Tatsache gemäß BAföG-förderungsfähig sind.

Das BAföG definiert ein Master-Studium, das auf einen Bachelor- Abschluss folgt, als förderungsfähig. Seit der 19. BAföG-Novelle 1998 wird im BAföG ein auf ein Bachelor-Studium aufbauendes Masterstudium nicht als „weiteres“ Studium (Zweitstudium) angesehen. Auch das bürgerlich-rechtliche Unterhaltsrecht räumt Studierenden im Master-Studium ein Recht auf Unterhalt gegenüber ihren Eltern ein, weil es hierin eine Fortführung der Erstausbildung, d. h. des zuvor absolvierten Bachelor-Studiums, sieht. Eine ähnliche Auffassung wird seit langem in Bezug auf die Bildungskette Abitur – Lehre – (fachaffines) Studium vertreten.

Die Sozialerhebung, deren inhaltlicher Schwerpunkt die Analyse der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden ist, orientiert sich bei der Definition ihrer maßgeblichen Bezugsgruppe an den Realitäten des staatlichen Studienfinanzierungssystems BAföG sowie am Unterhaltsrecht und definiert im Rahmen der 20. Sozialerhebung das Erststudium wie folgt: Studierende, die noch keinen ersten Studienab- schluss erworben haben, befinden sich im Erststudium. Darüber hinaus werden Master-Studierende, deren erster Studienabschluss ein Bachelor-Abschluss ist, zu den Studierenden im Erststudium gezählt. Ausschlaggebend hierfür ist, dass der Studiengang nach dem BAföG förderungsfähig ist, da die erste hochschulische Ausbildung fortgeführt wird (°◊7 Abs. 1a BAföG). Studierende ohne akademischen Abschluss, die aufgrund einer beruflichen Qualifikation die Zulassung zum Master-Studium erhalten haben, werden ebenfalls dem Erststudium zugeordnet.

Eine Abbildung zum Begriff Erststudium im Glossar veranschaulicht diese Zuordnung. Diese erweiterte Definition des Erststudiums sollte bei Vergleichen der hier vorgelegten Befunde mit Daten der amtlichen Statistik bzw. Ergebnissen anderer sozialwissenschaftlicher Erhebungen beachtet werden.

Über die Zuordnung zum Erststudium hinaus werden im vorliegenden Bericht die einzelnen Themen der Sozialerhebung wie gewohnt differenziert nach zahlreichen weiteren Merkmalen der Studierenden und ihres Studiums dargestellt. Dazu gehört beispielsweise auch der angestrebte Abschluss. Eine nach Bachelor- und Master-Studierenden unterscheidende Randauszählung aller Befragungsergebnisse der 20. Sozialerhebung steht im Anhang dieses Berichts zur Verfügung. 

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2.2 Bildungsherkunft der Studierenden

- Weichenstellungen in Richtung Studium erfolgen der Hochschule zeitlich weit vorgelagert bereits während der Schulzeit. Im Jahr 2009 war die Wahrscheinlichkeit, die gymnasiale Oberstufe auf einer weiterführenden Schule zu besuchen, für Kinder von Akademiker(inne)n 1,8 Mal so hoch wie für Kinder von Nicht-Akademiker(inne)n (79 % vs. 43 %). Letztere weisen hingegen eine 2,7-fach höhere Wahrscheinlichkeit als Kinder von Akademiker(inne)n auf, zu einer beruflichen Schule zu wechseln (57 % vs. 21 %). Unter der Berücksichtigung beider Zugangswege in ein Hochschulstudium (berufliche Schule und gymnasiale Oberstufe) beginnen von den Kindern aus einer nicht-akademi- schen Herkunftsfamilie 23 % ein Studium. Dieser Anteil ist bei den Kindern von Akademiker(innen) mit 77 % 3,3 Mal so hoch (Bild 3.27).

- Gemessen am höchsten schulischen Abschluss von Vater und/oder Mutter kommen fast sechs von zehn Studierenden (60 %, Bild 3.7) aus einem Elternhaus, in dem das Abitur der höchste allgemein bildende Schulabschluss ist. Mehr als drei von zehn Studierenden (30 %) haben Eltern, die einen mittleren schulischen Abschluss erwarben. Weniger als ein Zehntel (9 %) kommt aus einer Familie, in der die Eltern maximal über einen Volks- oder Hauptschulabschluss verfügen.

Im Vergleich zu 2009 sind die Anteile der Studierenden, in deren Herkunftsfamilie mindestens ein Elternteil über eine Hochschulreife verfügt bzw. deren Eltern eine mittlere Schulbildung haben, jeweils um einen Prozentpunkt gestiegen. In Korrespondenz dazu und in Fortsetzung eines lang anhaltenden Trends hat sich der Anteil an Studierenden, deren Eltern eine Hauptschule abschlossen, erneut reduziert, diesmal um zwei Prozentpunkte. Hinter diesen Entwicklungen stecken zweifellos auch gesamtgesellschaftliche Prozesse: So ist auch in der Gesamtbevölkerung der Anteil derer, deren höchster allgemeinbildender Abschluss der einer Hauptschule ist, seit mehr als vier Jahrzehnten deutlich rückläufig (Statistisches Bundesamt 2012b: S. 11).

- Im Sommersemester 2012 hat die Hälfte aller Studierenden Eltern, die einen Hochschulabschluss vorweisen können (50 %): In mehr als einem Drittel (36 %) der Herkunftsfamilien ist der höchste Abschluss der einer Universität. Fast jeder Sechste (14 %) hat ein Elternhaus, in denen die höchste berufliche Qualifikation ein Fachhochschulabschluss ist (Bild 3.10). Mit der 19. Sozialerhebung 2009 war erstmals festgestellt worden, dass im Vergleich zu den Vorjahren der Anteil an Studierenden aus einer Akademiker-Familie erstmals nicht weiter gewachsen war. Dieser Befund bestätigt sich mit Blick auf die aktuellen Werte erneut. In mehr als einem Viertel (27 %) der Herkunftsfamilien haben die Eltern eine Lehre oder eine Facharbeiterausbildung abgeschlossen. Jeder fünfte Studierende hat Eltern, deren höchster Abschluss ein Meisterbrief bzw. der einer Techniker- oder Fachschule ist.

- Im Rahmen der 20. Sozialerhebung wurde zur Beschreibung der Herkunft der Studierenden ein neues statistisches Konstrukt definiert. Aufgrund von inhaltlichen und methodischen Überlegungen wird die Unterscheidung nach „sozialen Herkunftsgruppen“ nicht weiter fortgeführt. Sie wird ersetzt durch das Differenzierungsmerkmal „Bildungsherkunft“ (s. Kap. 3.2.4 und Glossar), das ausschließlich Bildungsmerkmale der Eltern für die Zuordnung zugrunde legt. Diese Typisierung fasst die Angaben zu den höchsten beruflichen Abschlüssen von Vater und Mutter zu vier Ausprägungen zusammen:

A) Studierende der Bildungsherkunft „niedrig“ haben eine Herkunftsfamilie, in der entweder beide Eltern keinen beruflichen Abschluss erworben haben oder höchstens ein Elternteil maximal eine nichtakademischen Berufsausbildung abgeschlossen hat.

B) Als „mittel“ wird die Bildungsherkunft der Studierenden eingestuft, wenn beide Eltern eine nicht-akademische berufliche Ausbildung absolviert haben.

C) Die Bildungsherkunft wird als „gehoben“ charakterisiert, wenn Vater oder Mutter einen akademischen Abschluss haben.

D) Wenn beide Eltern ein Hochschulstudium abgeschlossen haben, wird die Bildungsherkunft der Studierenden als „hoch“ bezeichnet.

Die Ausprägungen des Typs Bildungsherkunft „niedrig“, „mittel“, „gehoben“ und „hoch“ dürfen keinesfalls mit den gleichlautenden Kategorien der Gruppen der sozialen Herkunft verwechselt werden, wie sie in den Berichten bis einschließlich zur 19. Sozialerhebung verwendet wurden. Für die Sozialerhebungen der vergangenen Jahre wurde der Typ „Bildungsherkunft“ entsprechend nachmodelliert, so dass eine Betrachtung der Entwicklung im Zeitverlauf möglich ist.

- Im Sommersemester 2012 kommt jeder zweite Studierende aus einem nicht-akademischen Elternhaus, darunter die meisten aus Bildungsherkunftsgruppe „mittel“ (41 %, Bild 3.14) und fast jeder zehnte aus der Gruppe „niedrig“ (9 %). Innerhalb der Studierenden aus einer akademisch gebildeten Familie gibt es mit 28 % anteilig mehr mit „gehobener“ Bildungsherkunft, das heißt Vater oder Mutter haben ein Hochschulstudium absolviert, als Studierende, die einer doppelt-akademisch gebildeten Herkunftsfamilie entstammen (22 %).

Im Vergleich zum Sommersemester 2009 hat sich diese Zusammensetzung zwischen den vier Gruppen der Bildungsherkunft nur geringfügig verschoben. Anhand des Typs der Bildungsherkunft lässt sich wiederholt der Befund zeigen, dass der langjährige Trend eines wachsenden Anteils an Studierenden aus hochschulnahem Elternhaus auf hohem Niveau stagniert. Weiterhin zu beobachten ist jedoch, dass anteilig immer weniger Studierende der Bildungsherkunft „niedrig“ an den Hochschulen anzutreffen sind. Über eine Zeitspanne von mehr als 20 Jahren betrachtet (1991 - 2012), wird die Akademisierung des Bildungshintergrundes der Studierenden deutlich: Im Jahr 2012 gibt es nicht nur anteilig (und angesichts der gestiegenen Studierendenzahlen auch absolut) mehr Studierende aus akademischem Elternhaus (Bildungsherkunft „gehoben“ und „hoch“ zusammen: 36 % 1991; 50 % 2012), sondern unter ihnen auch deutlich mehr, die aus einer Familie kommen, in der Vater und Mutter einen Hochschulabschluss erworben haben (Bildungsherkunft „hoch“: 12 % 1991; 22 % 2012). Der Akademisierung und dem im Gegenzug deutlich geringer gewordenen Anteil an Studierenden der Bildungsherkunft „niedrig“ (21 % 1991; 9 % 2012) liegen zwei Entwicklungen zugrunde: Zum einen bestehen nach wie vor Selektionsprozesse entlang sozialer Merkmale im Bildungsverlauf und damit letztendlich auch beim Zugang zur Hochschule. Zum anderen steigt das Bildungsniveau in der Gesamtbevölkerung, so dass nicht nur der Anteil an Bevölkerungsschichten niedriger Bildung(sabschlüsse) geringer wird (und damit das entsprechende „Rekrutierungspotential“) (Geißler 2002: S. 339 ff.; Statistisches Bundesamt 2012b: S. 13), sondern darüber hinaus auch eine Kumulation von Bildung(sabschlüssen) in Familien stattfindet. Letzteres bleibt nicht ohne Einfluss auf die (hohen) Aspirationen der Eltern in Bezug auf den Bildungsweg ihrer Kinder.

- Das Studienangebot an Fachhochschulen ist nach wie vor besonders attraktiv für Studieninteressierte aus hochschulfernen Schichten: Mehr als sechs von zehn Studierenden an Fachhochschulen kommen aus einem nicht-akademischen Elternhaus (62 %, davon 50 % Bildungsherkunft „mittel“ und 12 % „niedrig“; Bild 3.19). Der Anteil Studierender aus einer Familie, in der Vater und Mutter ein Hochschulstudium abgeschlossen haben, ist hier nur halb so groß wie an Universit.ten (Bildungsherkunft „hoch“: 13 % vs. 27 %). Zusammen mit denjenigen, von denen entweder Vater oder Mutter studiert hat, stammt mehr als jeder zweite Studierende (56 %) an einer Universität aus einer Akademiker-Familie.

- Der Übergang ins postgraduale Studium bzw. die Aufnahme eines Promotionsstudiums ist eine weitere Bildungsschwelle mit sozial selektiver Wirkung. Studierende in postgradualen Studiengängen haben anteilig deutlich häufiger als ihre Kommiliton(inn)en im Erststudium eine als „hoch“ eingestufte Bildungsherkunft (29 % vs. 22 %, Bild 3.17). Die Aufnahme eines Promotionsstudiums ist offenbar sehr selektiv: Fast zwei Drittel dieser Studierenden kommen aus einer Akademikerfamilie (65 %), darunter mehr als die Hälfte aus einer doppelt akademisch gebildeten (36 %). 

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Die vollständige Studie finden Sie hier (pdf).

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