»Wir müssen nachdrücklich für die Unversehrtheit der Berichterstatter eintreten« | Blätter für deutsche und internationale Politik

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»Wir müssen nachdrücklich für die Unversehrtheit der Berichterstatter eintreten«

Erklärung des dpa-Aufsichtsrates, 6.12.2018

Angesichts der massiven Zunahme von persönlichen Anfeindungen, ehrverletzenden Beschimpfungen und auch körperlichen Angriffen auf Bildberichterstatter und Reporter der Agentur insbesondere in Ostdeutschland, aber auch in Regionen Westdeutschlands, hat sich der Aufsichtsrat der Deutschen Presse-Agentur betroffen gezeigt.

In großer Einigkeit und nachdrücklich fordert der dpa-Aufsichtsrat die Einhaltung der gesetzlich geschützten Pressefreiheit und Unversehrtheit der Berichterstatter. Bedrohungen wie etwa in Chemnitz am letzten August Wochenende 2018, als Fotografen von dpa und Zentralbild von Sympathisanten der AfD, Pegida oder der Identitären Bewegung körperlich angegriffen und rüde beschimpft wurden, ohne auf einen entsprechenden Schutz der polizeilichen Einsatzkräfte setzen zu können, seien ebenso in keiner Weise hinnehmbar wie vergleichbare Vorkommnisse am Rande weiterer Demonstrationen sowie in Fußballstadien.

Die vollständige Erklärung finden Sie hier.

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