Artikel zum Thema Feminismus | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Feminismus

Irak:Frauenrechte unter Dauerfeuer

von Layla Al-Zubaidi (6/2009)

Seit dem Amtsantritt des erklärten Irakkriegsgegners Barack Obama und dem angekündigten weitgehenden Abzug der US-Streitkräfte aus dem Land scheint auch die hiesige Öffentlichkeit auf eine Wende zum Besseren zu vertrauen. Ob diese Wahrnehmung allerdings der tatsächlichen Entwicklung im Zweistromland entspricht, mag man mit Fug und Recht bezweifeln. […]

Iran von dem Change?

von Bahman Nirumand (6/2009)

Am 16. Juni wählt die Islamische Republik Iran ihren Präsidenten. Dabei handelt es sich – insbesondere vor dem Hintergrund der Wende in der amerikanischen Iran-Politik – um eine Wahl mit immenser Bedeutung. […]

60 Jahre Grundgesetz: Das uneingelöste Versprechen

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Der Kampf um die Gleichberechtigung von Mann und Frau

von Ines Reich-Hilweg (5/2009)

Das Grundgesetz in der Fassung vom 23. Mai 1949 enthält mit Art. 3 Abs. 2 das Grundrecht der Gleichberechtigung von Mann und Frau. […]

Monopoly-Kapitalismus - Reservat der Männlichkeit

von Ingrid Kurz-Scherf (5/2009)

In der Perspektive feministischer Patriarchatskritik reiht sich die ökonomische Entwicklung der letzten Jahrzehnte ein in die lange Tradition der Metamorphosen patriarchaler Herrschaft. […]

Südafrika: Kampf um die Frauenrechte

von Rita Schäfer (4/2009)

Am 22. April 2009 finden in Südafrika Parlamentswahlen statt. Dabei geht es nicht zuletzt um zentrale frauenpolitische Weichenstellungen. Dreh- und Angelpunkt ist die Frage, ob und wie die bisherige Gleichstellungspolitik weiterverfolgt wird. […]

Kongo: Krieg gegen die Frauen

von Ann Jones (3/2009)

Es geschah an einem Nachmittag vor sieben Jahren. Fatuma Kayengelas Mann hatte die Tochter des Paares und ihre Cousine auf den Markt geschickt, um Öl für die Lampen zu kaufen. Als die beiden 15jährigen heimkehren wollten, versperrten Soldaten ihnen den Weg und nahmen die Mädchen mit. […]

Feminismus - war da mal was?

von Barbara Streidl (3/2009)

In diesem Januar jährte sich nicht nur die Ermordung Rosa Luxemburgs zum 90. Mal, sondern auch die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland. Aus diesem Anlass hatte sich „Die Zeit“ etwas ganz Besonderes einfallen lassen. […]

Hat die Wirtschaftskrise ein Geschlecht?

von Alexandra Scheele (3/2009)

Mit der Einführung des Elterngeldes und dem Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen löst das Leitbild der erwerbstätigen Mutter das Modell der „Ernährer-Familie mit Zuverdienerin“ ab – diese These hat Claudia Pinl in der letzten Ausgabe der „Blätter“ als geschlechterpolitischen Paradigmenwechsel analysiert. […]

Die Zukunft der Emanzipation

Von der Familien- zur Gesellschaftspolitik

von Claudia Pinl (2/2009)

Ein dreiviertel Jahr vor der Bundestagswahl im September sind die Wahlgeschenke an Familien bereits verteilt: Zum 1. Januar 2009 wurden das Kindergeld erhöht und der steuerliche Kinderfreibetrag angehoben. „Familiennahe“ Dienstleistungen können in höherem Umfang als bisher steuerlich abgesetzt werden. […]

Magd des Marktes

Das Elterngeld und die neue Familienpolitik

von Annette Henninger und Christine Wimbauer (8/2008)

Seit einiger Zeit wird in der Bundesrepublik eine lebhafte Diskussion über einen „neuen Feminismus“ geführt, in dessen Mittelpunkt die „Alphamädchen“ und die „neuen deutschen Mädchen“ stehen. […]

Feminismus eingestellt

von Stefanie Ehmsen (4/2008)

Während Medien aller Couleur derzeit über das Jubiläumsjahr 1968 berichten, befinden sich die letzten der aus der Außerparlamentarischen Opposition hervorgegangenen Zeitschriften im Niedergang. So fristet das „Kursbuch“, einst das Theorieorgan der APO, unter der Ägide des „Zeit“-Verlags nur noch ein Schattendasein. […]

Wenn Arbeit arm macht

Der Niedriglohnsektor als Boombranche

von Alexandra Manske und Vanessa Heil (8/2007)

Kein innenpolitisches Thema, das haben die letzten Wochen und Monate bewiesen, ist derzeit so umstritten – und damit auch so wahlkampftauglich – wie der Mindestlohn. […]

Leyen-Feminismus: Frauenpower und Populismus

von Jutta Roitsch (7/2007)

Zweifellos: Die Medien mögen Ursula von der Leyen und jubeln sie zu einer der beliebtesten Politikerinnen hoch. […]

Leyen-Feminismus: Kinder, Krippen und Kulturkampf

von Elisabeth Beck-Gernsheim (7/2007)

Seit Oktober 2005, mit Antritt der Regierung Merkel und ihrer Familienministerin Ursula von der Leyen, erlebt die Familienpolitik einen erstaunlichen Aufstieg. Schon ist von einer neuen Epoche die Rede, einem „Konservativen Feminismus“ – was auch immer das heißen mag. […]

Wasser als Genderfrage

von Christine Bauhardt (7/2007)

Der aktuelle Human Development Report des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) trägt den Titel „Nicht nur eine Frage der Knappheit: Macht, Armut und die globale Wasserkrise“. Damit wird auf eine Grundtatsache verwiesen, die in der öffentlichen Debatte häufig übersehen wird: Die Ressource Wasser ist nicht generell knapp, sie ist in erster Linie ungleich verteilt. […]

Globalisierung und Geschlecht

Über neoliberale Strategien zur Gleichstellung

von Christa Wichterich (6/2007)

In den internationalen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, die seit den 70er Jahren Vorreiter für frauenpolitische Maßnahmen waren, hat sich eine „Gender-Müdigkeit“ breitgemacht. […]

Migranten als Avantgarde?

von Regina Römhild (5/2007)

„Europa lässt uns nicht träumen“, sagt die niederländische Philosophin und Feministin Rosi Braidotti. Es fehle ein „soziales Imaginäres“, das sich nicht wieder nur aus dem Ideenreservoir der Nation speist, sondern eine andere Vorstellung postnationaler, „nomadischer“ Identitäten und Staatsbürgerschaften entwirft. […]

Kampf um die Krippe

von Annett Mängel (4/2007)

Man reibt sich verwundert die Augen: Da steht die CDU kurz davor, der SPD das Thema Frauen- und Familienpolitik abspenstig zu machen und damit auf breiter Front in die lang angepeilten liberalen, großstädtischen Wählermilieus vorzudringen, um dann schließlich doch die Ministerin zurückzupfeifen. […]

Armut, Aids und Afrika

von Sarah Tietze (1/2007)

Aids ist zweifellos die größte Gesundheitskatastrophe unserer Zeit. Die Zahlen, die UNAIDS im Dezember 2006 veröffentlichte, bestätigen dies: 39,5 Millionen Menschen leben weltweit mit dem tödlichen Virus, 2,6 Millionen mehr als 2004. Dabei ist die Krankheit regional sehr unterschiedlich verbreitet. Bei weitem am stärksten betroffen ist Afrika. […]

Exklusive Emanzipation

Zur Frauen- und Familienpolitik der großen Koalition

von Annett Mängel, Anuscheh Farahat, Barbara Schönig und Stefanie Janczyk (8/2006)

Man könnte meinen, ein alter feministischer Traum wird wahr: Ausgerechnet eine schwarz-rote Koalition beschließt die Einführung eines Elterngeldes zur finanziellen Unterstützung junger Eltern im ersten Lebensjahr ihres Kindes. Beruf und Kind sollen auf diese Weise besser und ohne gravierende Einkommenseinbußen miteinander zu vereinbaren sein. […]

Zurück zur religiösen Fairness

von Sikandar Siddiqui (4/2006)

Die in der dänischen Tageszeitung Jyllands-Posten veröffentlichten Mohammed- Karikaturen haben in der islamischen Welt heftige, teils gewaltsame Proteste hervorgerufen. […]

Christdemokratischer Familien-Krach

von Claudia Pinl (3/2006)

Alle lieben Angela Merkel, könnte man derzeit meinen. […]

Seid leistungsfähig und mehret Euch!

von Oliver Nachtwey (3/2006)

Nach Ablauf der ersten Monate der Großen Koalition und vor den kommenden Landtagswahlen zeigt sich eines bereits deutlich: Der Spielraum für die SPD, um sich als Partei zu profilieren, ist eng. […]

Polnisches Patriarchat

von Monika von der Lippe (2/2006)

Nach ihrem Wahlsieg vom vergangenen Herbst bildete die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) eine – von den Akteuren bereits wieder in Frage gestellte – Minderheitsregierung, die sich auf die rechtsextreme Liga polnischer Familien (LPR) und die populistische Bauernpartei Selbstverteidigung (Samoobrona) stützt.1 Bedeutet dieser Regierungs- auch einen Kurswechsel in der Innen- un […]

Kinder und Rente: Welchen Wohlfahrtsstaat brauchen wir?

von Gösta Esping-Andersen (1/2006)

Wenn es um die Diagnose der Missstände unseres gegenwärtigen Sozialsystems geht, dominiert etwa folgende Analyse den Markt: Die Alterung unserer Gesellschaften stellt uns vor ein großes Problem, nämlich das der Nachhaltigkeit. Wie können wir das ganze Wohlfahrtsstaats-Gebäude, dass wir in der Nachkriegszeit errichtet haben, künftig finanzieren? […]

Saudi-Arabien nach König Fahd

von Volker Perthes (9/2005)

Nicht erst der Tod von König Fahd Anfang August hat Saudi-Arabien in den Mittelpunkt des internationalen Interesses gerückt. Das Land befindet sich schon seit geraumer Zeit in einer tiefen Krise. […]

Kind und Karriere für alle?

Geschlechts- und schichtspezifische Effekte rot-grüner Familienpolitik

von Sigrid Leitner (8/2005)

Rot-grüne Familienpolitik hat ihr eigenes Profil entwickelt: Entgegen der deutschen Tradition des starken Ernährermodells sollen Mütter nunmehr erwerbstätig sein und Väter in die Kinderbetreuung eingebunden werden. Schreiben diese Reformen die gesellschaftlich dominanten geschlechts- und schichtspezifischen Mechanismen fort? […]

Gender Mainstreaming: Vom radikalen Gedanken zur technokratischen Umsetzung

von Claudia Pinl (7/2005)

Gender Mainstreaming ist ein umfassendes Konzept zur Integration der Geschlechterperspektive in alle politischen Handlungsprozesse. Es hat seinen Ursprung in der internationalen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit. […]

Homoeheähnlich

von Maria Wersig und Sabine Berghahn (5/2005)

Durch das Lebenspartnerschaftsgesetz erhielten gleichgeschlechtliche Paare 2001 mit der Homoehe die Möglichkeit, eine rechtlich kodifizierte Bindung einzugehen. Seitdem können sie wählen, ob sie die amtliche Form der Beziehung eingehen wollen oder nicht. […]

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