Artikel zum Thema Lateinamerika | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Lateinamerika

Chavismo critico: Die Zukunft Venezuelas?

von Tobias Boos (9/2017)

Venezuela hat einen blutigen Sommer hinter sich: Seit April demonstriert die Opposition gegen die Regierung, der sie Misswirtschaft und Korruption vorwirft. Mehr als 130 Menschen starben bei den Protesten, rund 3500 Menschen wurden verletzt und mehr als 1000 inhaftiert. […]

Kolumbien: Von der Guerilla zur Partei?

von Alexandra Endres (9/2017)

Es ist eine Nachricht, die Hoffnung macht: Im September soll aus der kolumbianischen Farc, Lateinamerikas größter und ältester Guerilla, eine politische Partei hervorgehen. Das verkündete ihre Führung just an jenem Tag Ende Juli, an dem die Vereinten Nationen mit dem Abtransport ihres Kriegsgeräts begannen. […]

»Legalize it!« oder: Das Scheitern des globalen Drogenkriegs

von Christopher Gottschalk (8/2017)

Seit Juli wagt Uruguay ein Experiment: Der Staat steuert seither die Produktion und Abgabe von Marihuana und will so die Macht der Drogenkartelle brechen. Landesweit bieten rund 30 Apotheken neben Aspirin und Antibiotika nun auch Marihuana an – zu einem Preis von umgerechnet rund 1,30 US-Dollar pro Gramm. […]

Lateinamerika: Der Fall Odebrecht oder Korruption ohne Grenzen

von Victoria Eglau (6/2017)

Wenn es einen Namen gibt, der in den vergangenen Monaten in Lateinamerika grenzüberschreitend Empörung ausgelöst hat, dann ist es „Odebrecht“. Er stand auf den Plakaten Hunderttausender Demonstranten in Brasilien, der Dominikanischen Republik und Peru, die wütend gegen die Bestechlichkeit ihrer Politiker protestierten. […]

Venezuela auf den Barrikaden

von Michael Langer (6/2017)

Es ist ironisch: 100 Jahre sollte die Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela währen. So hatte es der damalige Präsident Hugo Chávez optimistisch verkündet, als sie im Dezember 1999 nach einem Referendum in Kraft trat. […]

Weniger Staat wagen

Lateinamerikas Linke vor dem Neubeginn

von Kristina Dietz, Miriam Lang und Ulrich Brand (2/2017)

Lateinamerika hat in den letzten Jahren eine massive Rechtswende erfahren. Ausgehend von Hugo Chávez‘ Tod im März 2013 gerieten die lateinamerikanischen Linksregierungen zunehmend in Bedrängnis. Das lag nicht nur an sinkenden Rohstoffpreisen und einer immer aggressiver auftretenden rechten Opposition. […]

Lateinamerika: Chinas neuer Hinterhof

von Andreas Knobloch (3/2017)

Der neue US-Präsident Donald Trump setzt derzeit alles daran, das von seinem Amtsvorgänger Barack Obama mühsam erneuerte Verhältnis zu den lateinamerikanischen Ländern mit dem Holzhammer zu zertrümmern. […]

»Machismo tötet!«

Der Aufstand der Frauen in Lateinamerika

von Anne Britt Arps (3/2017)

Zum diesjährigen 8. März rufen feministische Aktivistinnen weltweit zu einem Frauenstreik auf.[1] Geplant sind Aktionen in rund 30 Ländern, darunter in Polen, Deutschland, Italien, Russland und der Türkei. […]

Guatemala: Das Ende der Straflosigkeit

von Knut Henkel (2/2017)

Vor 20 Jahren endete in Guatemala einer der blutigsten Bürgerkriege Lateinamerikas. Ganze 36 Jahre, von 1960 bis Ende 1996, hatten vier linke Guerillaorganisationen gegen die massive soziale Ungleichheit und eine rechtsgerichtete Militärregierung gekämpft. […]

Von Lenin bis Castro: Die Dialektik des Scheiterns

von Michael Brie (1/2017)

Am 25. November 2016 starb Fidel Castro. Sein Begräbnis war der letzte Akt der Geschichte des Kommunismus des 20. Jahrhunderts. Diese Epoche wurde geprägt durch Führungspersönlichkeiten, die mit einem besonderen Charisma ausgestattet schienen. Dabei hatte sich speziell Fidel Castro, so bitter dies festzustellen ist, politisch schon lange selbst überlebt. […]

Mexiko: Zapatisten an die Macht?

von Raina Zimmering (12/2016)

Bei vielen Mexikanern sitzt der Schock noch immer tief: Sie werden vielleicht die ersten sein, die die Auswirkungen der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten direkt zu spüren bekommen. […]

Kolumbien: Frieden auf der Kippe

von Andreas Hetzer und Anna-Lena Dießelmann (11/2016)

Der Oktober begann in Kolumbien mit einem doppelten Paukenschlag: Erst votierte am 2. Oktober bei einem Referendum eine hauchdünne Mehrheit von 50,2 Prozent gegen das Friedensabkommen, das die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos und die linksgerichtete FARC-Guerilla kurz zuvor unterzeichnet hatten. […]

Brasilien: Scheitern des Lulismo

von Andreas Novy (10/2016)

Am 31. August hat der brasilianische Senat mit 61 zu 20 Stimmen für die Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff votiert. Gleichzeitig stimmten nur 36 Senatoren dafür, der Präsidentin für acht Jahre die politischen Rechte zu entziehen. […]

Die Komplexität des Populismus

von Jan-Werner Müller (10/2016)

In der August-Ausgabe der »Blätter« warf der Politikwissenschaftler Dieter Boris seinem Kollegen Jan-Werner Müller (Schatten der Repräsentation: Der Aufstieg des Populismus, »Blätter«, 4/2016) eine »Populismuskritik ohne Tiefgang« vor. Darauf erwidert der kritisierte Jan-Werner Müller. […]

Colonia Dignidad oder: Die verdrängte Verantwortung

von Anne Britt Arps (10/2016)

Als Bundespräsident Joachim Gauck Mitte Juli Chile besuchte, bot sich ein bizarres Bild: Bei seinem Empfang in der Deutschen Botschaft in der Hauptstadt Santiago trafen Opfer der deutschen Folt+ersekte Colonia Dignidad auf ihre Peiniger von einst. […]

Brasilien: Ein Land vor dem Bankrott

von Astrid Kusser (8/2016)

Der August könnte als Schicksalsmonat in die Geschichte Brasiliens eingehen: Denn in ihm fallen zwei Ereignisse zusammen, die exemplarisch für die ökonomische und politische Krise des Landes stehen. […]

Mexiko: Der Kampf ums Wasser

von Knut Henkel (8/2016)

Wasser ist eine lebenswichtige und zugleich immer knapper werdende Ressource. […]

Kolumbien: Alles oder nichts für den Frieden

von Janna Greve (6/2016)

Es schwang viel Verve mit, als Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und Vertreter der linken Guerilla FARC-EP Ende 2015 die baldige Unterzeichnung eines Friedensabkommens ankündigten. Bereits im März dieses Jahres sollte damit einer der ältesten, andauernden Konflikte Südamerikas beendet werden. […]

Gespaltenes Brasilien

von Andreas Novy (5/2016)

Markiert dieser Tag schon eine Zäsur? Kam es in der brasilianischen Hauptstadt gar zu jenem „Putsch“, vor dem Präsidentin Dilma Rousseff im Vorfeld gewarnt hatte? Sicher ist, dass der 17. […]

Lateinamerika: Das Ende der linken Epoche?

von Ulrich Brand (5/2016)

Brasilien erlebt eine Staatskrise, Venezuela steckt in der ökonomischen Dauerkrise und in Argentinien regiert erstmals seit langer Zeit wieder die neoliberale Rechte. In allen diesen Ländern – und nicht nur dort – ist die einst so starke Linke geschwächt und wirkt zuweilen regelrecht erschöpft. […]

Kubanische Gratwanderung

von Edgar Göll (4/2016)

Der sozialistische Inselstaat Kuba steht einmal mehr vor immensen Herausforderungen. Auf dem kommenden Parteitag der Kommunistischen Partei (PCC) Mitte April muss die kubanische Führung grundlegende Richtungsentscheidungen treffen – in der Innen- wie in der Außenpolitik. […]

Zeitenwende in Venezuela

von Benedikt Behrens (2/2016)

Venezuela steht vor einem Einschnitt, der weit über die Landesgrenzen hinaus Symbolwirkung entfalten wird. Die vernichtende Wahlniederlage der sozialistischen Regierungspartei PSUV markiert für Präsident Nicolás Maduro aller Voraussicht nach den Anfang vom – verfrühten – Ende seiner Amtszeit. […]

Argentinien oder Vorwärts in die Vergangenheit

von Tobias Boos (1/2016)

Der Wind in Lateinamerika hat sich spürbar gedreht. Gleich mehrere Paukenschläge läuteten das Ende einer Epoche ein. In Venezuela mussten die regierenden Sozialisten bei der Parlamentswahl am 6. Dezember 2015 eine herbe Niederlage einstecken. Präsident Nicolás Maduro sieht sich jetzt einem konservativ dominierten Parlament gegenüber. […]

Charter Cities

Honduras als Experimentierfeld neoliberaler Utopien

von Carsten Lenz und Nicole Ruchlak (12/2015)

Versagende Staaten könnten bald ungeahnte Anlagemöglichkeiten bieten. Das jedenfalls erwarten die Visionäre der sogenannten Charter Cities: In speziellen Zonen sollen Unternehmen den Platz von Regierungen einnehmen und ihre eigenen Regeln schaffen. […]

Brasilien: Rousseff unter Beschuss

von Sarah Lempp (9/2015)

Wenig mehr als ein halbes Jahr nach Beginn ihrer zweiten Amtszeit ist Dilma Rousseff auf einem Tiefpunkt ihrer Popularität angekommen. […]

Maduro oder der ewige Chavismus

von Isabella Herman (6/2015)

Der „Chavismus“ wird sich in Venezuela unmöglich noch lange an der Macht halten können. Das behaupten jedenfalls die meinungsführenden Medien. Mit den meterlangen Schlangen vor leeren Supermärkten scheint das Ende der Leidensfähigkeit der Venezolaner endgültig erreicht. […]

»Präsident Obama ist für nichts von Alledem verantwortlich«

Rede des kubanischen Präsidenten Raul Castro auf dem Amerika-Gipfel, 11.4.2015

Es wurde Zeit, dass ich hier im Namen von Kuba spreche. Erst wurde mir gesagt, ich könne eine achtminütige Rede halten. […]

Kuba: Das Ende des Zermürbungskriegs

von William M. LeoGrande (4/2015)

Als am 17. Dezember 2014 Barack Obama und Raúl Castro verkündeten, dass die Vereinigten Staaten und Kuba zu normalen diplomatischen Beziehungen zurückkehren werden, löste dies in Havanna gewaltigen Jubel aus. Die Menschen applaudierten, fielen einander in die Arme, weinten und zogen feiernd durch die Straßen. […]

Argentinien: Das Ende des Kirchnerismus?

von Tobias Boos (4/2015)

Argentinien ist, fast wie zu Zeiten des Staatsbankrotts 2001, in den letzten Monaten wieder in den Fokus der medialen Öffentlichkeit gerückt. […]

Das mexikanische Inferno

von Raina Zimmering (4/2015)

Seit nunmehr acht Jahren herrscht in Mexiko Krieg – der Krieg gegen die Drogen. […]

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