Artikel zum Thema Ostdeutschland | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Ostdeutschland

»Deutschland weist die höchste Vermögensungleichheit auf«

Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Vermögensverteilung innerhalb der Eurozone, 26.2.2014

Nach aktuellen Analysen auf der Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) belief sich das Nettovermögen der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2012 auf 6,3 Billionen Euro. Knapp 28 Prozent der erwachsenen Bevölkerung verfügten über kein oder sogar ein negatives Vermögen. […]

Stalin im Raum oder: Der Unerschreckbare

Dem großen Dichter und Citoyen Stefan Heym

von Christoph Hein (7/2013)

Heute vor einhundert Jahren wurde in Chemnitz, als Sohn von Elsa und Daniel Flieg und im Schlafzimmer einer Wohnung am Kaiserplatz 13, Helmut Flieg geboren. Zwanzig Jahre später, 1933, um zwei Uhr nachts auf dem Hauptpostamt in Prag kam – gewissermaßen in einer Sturzgeburt – Stefan Heym zur Welt. Der Emigrant meldete seinen Verwandten die geglückte Flucht. […]

»Zwei Drittel der Eltern sind unzufrieden mit der Familienpolitik«

Ergebnisbericht einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zum Thema „Familie und Wahl“ im Auftrag der Zeitschrift „Eltern", 9.4.2013

1. Meinungen zur Familienpolitik der Bundesregierung […]

Ein universeller Grenzgänger

von Friedrich Schorlemmer (12/2012)

Ja, es gibt sie noch, die wohltuend undogmatische, weder ins Opportunistische noch ins Gegenteilige gewendete, so kritisch wie selbstkritisch gebliebene, an Realität geschulte und von Utopie beflügelte Linke. Für sie steht der Name Ekkehart Krippendorff. […]

»Weniger Bevölkerung und mehr Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland«

Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der deutschen Einheit 2012, 26.9.2012

Gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands […]

»Unsere Heimat kommt nicht in braune Hände«

Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck anlässlich der Gedenkfeier zum 20. Jahrestag der rassistischen Pogrome in Rostock Lichtenhagen, 26.8.2012

Es ist Vergangenheit, was uns heute hier in Lichtenhagen zusammenführt – was wir erinnern, was wir beklagen, was uns beschämt: Alles war vor 20 Jahren. Es ist Vergangenheit – das war mein erster Satz. Aber der zweite Satz heute kann nur lauten: Es ist die Gegenwart, die unsere Wachsamkeit, unsere Entschlossenheit, unseren Mut und unsere Solidarität braucht. […]

Gaucksche Wundertüte

von Albrecht von Lucke (5/2012)

Der neue Bundespräsident war nur wenige Tage in Amt und Würden, da hatte er schon die Antwort auf die Frage gegeben, warum die Bundeskanzlerin ihn bis zuletzt verhindern wollte. Bereits Gaucks umjubelter Auftritt in Polen machte deutlich, dass Angela Merkel ein ernsthafter Konkurrent in der Repräsentation der Bundesrepublik nach außen erwachsen ist. […]

Rettet Springer!

von Jan Kursko (5/2012)

Am 2. Mai jährt sich der Geburtstag von Axel Cäsar Springer zum 100. Mal. […]

»Was für ein schöner Sonntag«

Antrittsrede des gewählten Bundespräsidenten Joachim Gauck, 19.3.2012

Was für ein schöner Sonntag. Es war der 18. März, heute vor genau 22 Jahren, und wir hatten gewählt. Wir, das waren Millionen Ostdeutsche, die nach 56-jähriger Herrschaft von Diktatoren endlich Bürger sein durften. […]

»Was eint uns Deutsche?«

Rede des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, zum Tag der Deutschen Einheit, 3.10.2011

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin, sehr geehrter Herr Bundestagspräsident, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! […]

Literarische Grenzziehungen

Die Schriftsteller und der Mauerbau

von Vanessa Brandes (8/2011)

1961 markiert eine Zäsur, keineswegs nur im politischen Sinne. Das ganze Jahr kennzeichnet eine Phase hoch verdichteter politischer und literarischer Ereignisse; doch speziell der Bau der Mauer am 13. August ist heute zur wichtigen Wegmarke deutscher Geschichte geworden. Dabei war die literarische Teilung des Landes eigentlich schon zwei Jahre zuvor überdeutlich. […]

Im Strudel der Erinnerung

von Heinrich Senfft (10/2010)

Am 24. Oktober wird Christa Wolf in Lübeck den Thomas-Mann-Preis in Empfang nehmen – „für den tiefen moralischen Ernst und die erzählerische Kraft“, die ihr Werk auszeichneten, so die Begründung der Jury. […]

An den Widerständen in diesem Lande bin ich ICH geworden

von Bärbel Bohley (10/2010)

Ich möchte aus dem persönlichen Blickwinkel urteilen: Was bleibt für mich von der DDR? Meine Erfahrungen in diesem Lande, die bleiben natürlich für immer. Die sind nicht auslöschbar. Und diese Erfahrung bedeutet mir sehr viel. Ich möchte sie nicht missen. Deshalb wollte ich auch immer in diesem Land bleiben. […]

Heldin und „Staatsfeindin“

von Norman Birnbaum (10/2010)

Am 11. September 2010 starb Bärbel Bohley. Wir würdigen die bedeutende Bürgerrechtlerin mit einer persönlichen Erinnerung von „Blätter“-Mitherausgeber Norman Birnbaum. Außerdem veröffentlichen wir einen Beitrag von Bärbel Bohley selbst. […]

Häuserkampf und Stadterneuerung

von Andrej Holm und Armin Kuhn (3/2010)

Vor 30 Jahren, am 28. März 1980, fand in der Kreuzberger Cuvrystraße das erste gemeinsame Treffen der sogenannten Instandbesetzer statt. Dort wurden weitere wöchentlichen Treffen vereinbart und ein gemeinsamer „Besetzerrat“ gegründet. […]

Vom Verlierer nicht lernen, heißt verlieren lernen

von Heinrich Senfft (11/2009)

Es ist gut für die Deutschen in West und Ost, dass sich die früheren Bewohner der DDR seit einer Weile gegen die Besatzer- und Siegerpolitik der Westdeutschen zu wehren beginnen und mehr und mehr Bücher zu diesem Thema erscheinen. Eine der Vorkämpferinnen ist Daniela Dahn; schon 1996 erschien ihr Erfolgsbuch „Westwärts und nicht vergessen“. […]

Aufrichtig lügen

Vom Feudalismus über den Sozialismus zum Kapitalismus

von Wolfgang Engler (11/2009)

Aufrichtigkeit – natürlich war das Thema für die Gesellschaft, in der ich vor 1989 lebte, relevant. In einer Gesellschaft wie der ostdeutschen, die ein umfängliches Spitzelunwesen ertragen musste, zählte aufrichtiges Sprechen und Handeln zu den Kardinaltugenden des anständigen Bürgers. […]

Anschluss als Revolution

Ein Rückblick auf die deutsche Vereinigung

von Otto Kallscheuer (10/2009)

Ob das nicht „irgendwie wahnsinnig“ sei, dass sie – eine Ostdeutsche – nur zehn Jahre nach der Wiedervereinigung Helmut Kohl als Chef der Christlich-Demokratischen Union abgelöst habe, fragte im Herbst 2000 Arno Luik, einer der besten Interviewpartner in der deutschen Presse, Angela Merkel. […]

Leipzig, 9. Oktober ´89: Der Wendepunkt

von Michael Lühmann (10/2009)

Wenn Besucher in den Revolutionsjahren 1989 und 1990 nach Leipzig kamen, konnten sie auf den Ortsschildern der sächsischen Messemetropole die Worte „Heldenstadt der DDR“ lesen. Heute erinnert sich kaum jemand mehr an diesen Namenszusatz der Stadt, in der am 9. Oktober vor 20 Jahren Kerzen über Panzer siegten und das DDR-Regime vor dem eigenen Volk kapitulieren musste. […]

Die Revolution ist tot - lebt die Demokratie?

20 Jahre demokratische Revolution in Osteuropa

von Jens G. Reich (9/2009)

Die Herbsttage des Jahres 1989 waren für mich, meine Familie und unseren Freundeskreis die aufregendsten und interessantesten Tage unseres Lebens. Nur noch als Erinnerung verfügen wir über die erlebnisgeladenen und bis zur Erschöpfung mitgestalteten Wochen des Aufbruchs aus Bevormundung, Disziplinierung und Langeweile, die für uns das DDR-Leben bedeutete. […]

Wie das Ende der DDR geplant wurde

von Uli Gellermann (8/2009)

„Was wäre wenn?“, ruft das Feuilleton den Gipfeln der Geschichte zu, und das Echo ist ein sachdienlicher Hinweis: „Renn!“ Denn wer die Gipfel anschreit, dem werfen sie die Brocken um die Ohren. Das aber focht unsere tapferen Feuilletonisten bisher nicht an: Kurras, der Mörder des Benno Ohnesorg, war Stasi-Agent? […]

Das gescheiterte Projekt

von Manfred Lauermann (4/2009)

Dem historischen Gesetz, dass die Geschichte stets von den Siegern geschrieben wird, setzte Stefan Zweig in seinem Werk „Sternstunden der Menschheit“ Portraits von Verlierern entgegen – oder er erfand Entscheidungssituationen, in denen die Geschichte auch ganz anders hätten verlaufen können, wäre die Kontingenz gnädiger gestimmt gewesen. […]

Ethik oder Religion: Dialog oder Bekenntnis?

von Annett Mängel (4/2009)

Nach der hoch emotionalen Tempelhofabstimmung wird in Berlin erneut ein Volksentscheid heiß diskutiert. Der Verein „Pro Reli“ will über die Stellung des Religionsunterrichts an den Berliner Schulen abstimmen lassen. […]

Der Osten, auf verlorenem Posten

von Reinhold Kowalski (9/2008)

Der konjunkturelle Aufschwung in der Bundesrepublik, der 2006 nach einer Stagnationsphase einsetzte, erreichte im vergangenen Jahr seinen Höhepunkt und flacht seither wieder ab. Seine Triebkräfte waren der Export sowie die inländischen Anlage- und Ausrüstungsinvestitionen. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten und in Folge auch die Konsumausgaben folgten dem Aufschwung hingegen nicht. […]

Von '68 nach '89 - Gespräch

von Adam Michnik, Friedrich Schorlemmer, Gert Weisskirchen, Jiri Dienstbier, Jiri Grusa, Lionel Jospin und Oskar Negt (8/2008)

Das große 68er-Jubiläum neigt sich seinem Ende zu. Umso mehr gerät bereits das kommende Jubiläumsjahr (20 Jahre Mauerfall und 60 Jahre Bundesrepublik) in den Mittelpunkt der geschichtspolitischen Aufmerksamkeit. Unter den unzähligen Veranstaltungen zum Thema 68 ragte in diesem Zusammenhang eine heraus. […]

Bau ab - bau auf

von Albrecht von Lucke (7/2008)

Wolf und Braun, Müller und Hilbig, Hein und Heym – lang ist die Liste der großen Namen, die nach 1945 den Ruhm der DDR-Literatur begründeten. Und lang war die Liste ihrer Verlage. Doch was das Leseland DDR einst auszeichnete, ist heute längst passé. „Mein Volk geht in den Westen“, klagte nach der Wende Volker Braun. Und die Autoren taten es ihren Lesern gleich – und wechselten zu West-Verlagen. […]

Strukturschwaches Ostdeutschland

von Reinhold Kowalski (3/2008)

Der „Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit 2007“, in dem die große Koalition die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern bilanziert, sieht die neuen Bundesländer „auf einem guten wirtschaftlichen Entwicklungspfad“.1 Denn trotz der bestehenden Strukturschwäche Ostdeutschlands hätten sich besondere Stärken und Zukunftsbranchen mit hohe […]

Lob der Uneindeutigkeit

Zeitzeugenschaft und Deutungskonflikte nach dem Ende der DDR

von Dorothee Wierling (3/2008)

Als ich im April 1987 mit Lutz Niethammer und Alexander von Plato in die DDR ging, um dort lebensgeschichtliche Interviews mit der Aufbaugeneration des sozialistischen Staates durchzuführen, kamen wir in ein Land, dessen Kultur uns einerseits unheimlich vertraut, andererseits aber auch verwirrend unverständlich war. […]

Die Zukunft der Geschichtspolitik

von Ulrich Herbert (1/2008)

Das neue Jahr 2008 ist gespickt mit historischer Erinnerung. Nicht nur jährt sich das bereits im vergangenen Jahr reichlich strapazierte „1968“ zum vierzigsten Mal, sondern auch – weit weniger beachtet – zum fünfundsiebzigsten Mal die Machtübertragung an die Nationalsozialisten vom 30. […]

Soziale Gerechtigkeit als Herausforderung

Erklärung der Kirchlich-Gewerkschaftlichen Initiative vom 9. Juli 2007 (Wortlaut)

Dokumente zum Zeitgeschehen (10/2007)

Nachdem die beiden Kirchen in der Vergangenheit den solidarischen Zusammenhalt der Gesellschaft gefördert und gefordert hatten – man denke nur an das wegweisende „Gemeinsame Wort zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland“ aus dem Jahre 1997 –, machten sie sich mit ihrem jüngsten Gemeinsamen Wort „Demokratie braucht Tugend“ vor allem für fortgesetzte Reformen unter dem Leitmotiv der Eig […]

2 Monate probelesen
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