Artikel zum Thema Russland | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Artikel zum Thema Russland

Warum bin ich in die Hölle hinabgestiegen?

von Swetlana Alexijewitsch (11/2013)

Am Beginn und am Ende der diesjährigen Frankfurter Buchmesse standen zwei höchst bemerkenswerte Reden. […]

Putins Nahost-Offensive

von Wolf Oschlies (10/2013)

Erst die Flucht von Edward Snowden, dann der Syrien-Konflikt: Seit einigen Wochen steht Russland, zur Freude Wladimir Putins, wieder im Mittelpunkt der globalen Politik – und speziell im Nahen Osten. Was für eine erstaunliche Wende! […]

Riad und Teheran: In der Höhle des Löwen

von Rami G. Khouri (10/2013)

Mit dem Tango, der schließlich zur Verständigung über die Vernichtung der syrischen Chemiewaffenbestände führte, haben Moskau und Washington ein diplomatisches Schauspiel erster Güte geliefert. Dessen Analyse dürfte eine ganze Generation Politikwissenschaftler beschäftigen – aber auch die politischen Brezelbäcker! […]

Das Beil überlebt seinen Herrn

von Achim Engelberg (10/2013)

Wenn am 13. Oktober in der Frankfurter Paulskirche der diesjährige „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ verliehen wird, ehrt man mit ihm eine wichtige Chronistin der Sowjetunion und ihrer Nachfolgestaaten, die dafür sogar ein eigenes Genre schuf. […]

»Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist in Russland extrem bedroht«

Offener Brief des deutschen PEN-Zentrums an Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des G20-Gipfels in St. Petersburg, 26.8.2013

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, im Namen des PEN-Zentrums Deutschland, als Mitglied der Schriftstellerorganisation PEN International, die sich weltweit für die Freiheit des Wortes einsetzt, schreiben wir Ihnen anlässlich Ihrer Teilnahme am G20-Gipfel im September in St. Petersburg. […]

Wandel statt Anbiederung

Warum wir eine neue Russlandpolitik brauchen

von Andreas Heinemann-Grüder (7/2013)

Von Brandt und Schmidt über Kohl bis Schröder: Deutsche Kanzler traten in aller Regel als verlässliche Fürsprecher russischer Befindlichkeiten und legitimer russischer Interessen auf. […]

Putins Olympiade und die vergessenen Tscherkessen

von Manfred Quiring (2/2013)

Sotschi im Januar 2013: Russlands Präsident Wladimir Putin besucht den Ort, an dem in einem Jahr die Olympischen Winterspiele stattfinden werden, und nimmt ein Bad in der skisportbegeisterten Menge. „Sotschi 2014“, Putins Lieblingsprojekt, verspricht eine glanzvolle Veranstaltung zu seinem Ruhme und zur Ehre Russlands zu werden. […]

Großraum Eurasien

Putins neues Superbündnis und das Ende der GUS

von Manfred Quiring (11/2012)

Am 7. Mai wurde Wladimir Putin zum dritten Mal inthronisiert und umgehend ergoss sich eine Flut von Präsidentenverordnungen, kurz: Ukasse, über das Land. Es schien, als wollte der neue, alte Mann im Kreml aller Welt demonstrieren, dass nach vier lauen Jahren unter Dmitri Medwedjew nun wieder ein anderer, neuer Wind weht in Russland. […]

Die politische Firma

Gazprom und das System Putin

von Jürgen Roth (8/2012)

Es geht bei dieser Invasion um Gas. Aber mehr noch um eine große Menge Geld. Um sehr viel Geld für sehr wenige.“[1] Mit diesen Worten begann der „Stern“-Journalist Hans-Martin Tillack schon im September 2007 einen Bericht über Gazprom. […]

Warum der Westen Russland braucht

Die erstaunliche Wandlung des Zbigniew Brzezinski

von Hauke Ritz (7/2012)

Der 1928 geborene Zbigniew Brzezinski ist eine der schillerndsten Figuren der außenpolitischen Elite der Vereinigten Staaten. Seine Schriften bestechen durch ihren Sinn für die machtpolitische Realität und irritieren zugleich durch die Konsequenz, mit der diese Machtpolitik entfaltet wird. […]

Vor dem Nato-Gipfel: Dilemmata europäischer Rüstungskontrolle

von Götz Neuneck, Oliver Meier und Wolfgang Zellner (5/2012)

Ungeachtet der drohenden Eskalation im Nahen Osten steht der diesjährige Nato-Gipfel am 20./21. Mai in Chicago ganz im Zeichen der zunehmenden Krise zwischen der Nato und Russland: Schon im März wurde ein geplantes Nato-Russland-Gipfeltreffen abgesagt. Denn die Organisation ist weiterhin nicht bereit, Russland als gleichberechtigten Partner anzuerkennen. […]

Russischer Frühling?

Die gelenkte Demokratie vor der Präsidentenwahl

von Manfred Quiring (2/2012)

Professor Lew Gudkow war pessimistisch. Noch Ende November, nur wenige Tage vor den skandalösen Parlamentswahlen vom 4. […]

EU-Ukraine-Russland: Dreiecksbeziehung im Dauerstress

von Andreas Umland (12/2011)

Nicht nur die soeben eröffnete Ostseepipeline Nord Stream wirft ein Schlaglicht auf die bedeutsame Beziehung der Europäischen Union zu den beiden territorial größten Staaten Europas: Russland und der Ukraine. […]

Putins lupenreine Demokratur

von Manfred Quiring (11/2011)

Die Klappe ist gefallen, die Szene, begleitet vom Jubel der Parteitagsdelegierten von Geeintes Russland, abgedreht. „Putin, die dritte“ ist im Kasten. Wladimir Putin wird im kommenden Jahr erneut seine Amtsräume im Kreml beziehen. Am Ausgang der Präsidentschaftswahl im März 2012, orchestriert vom Kreml, besteht kein Zweifel. […]

Russlands zweite Modernisierung

von Karl Schlögel (8/2011)

Heute, 20 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion, haben sich zum Glück jene Katastrophenszenarien nicht bewahrheitet, die nicht ohne Grund Anfang der 90er Jahre en vogue waren: Russland ist nicht in eine Weimarer Situation hineingeschlittert, die manche klugen Beobachter schon hatten kommen sehen, Russland ist vielmehr dank der steigenden Weltmarktpreise für Energie ein reiches, ja ein s […]

Russischer Winter im arabischen Frühling

von Wolf Oschlies (7/2011)

Während die NATO Krieg gegen Gaddafi führt, eskaliert Syriens Diktator Assad den Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Als dem UN-Sicherheitsrat Mitte Juni endlich eine Resolution vorgelegt wurde, welche die Gewaltanwendung verurteilte, sprach sich eine Vetomacht entschieden gegen deren Annahme aus, nämlich Russland. […]

Kleptokratie in Kirgistan

von Alexander Warkotsch (7/2010)

Mitte Juni brachen im Süden Kirgistans gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen der kirgisischen Mehrheit und der usbekischen Minderheit aus. Infolge der bewaffneten Konflikte starben in Osch und Dschalalabad hunderte Menschen; Zehntausende sind auf der Flucht. […]

Putins postsowjetische Sowjetunion

von Wolf Oschlies (5/2010)

Die polnisch-russische Gedenkfeier für die Ermordeten von Katyn wurde durch den Absturz der polnischen Präsidentenmaschine jäh überschattet. Die anschließende gemeinsame Trauer über das Flugzeugunglück brachte Polen und Russen einander näher, als es in den letzten Jahrzehnten der Fall war. […]

Barack Obama und das Ende des Kalten Krieges

von Egon Bahr (11/2009)

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die beiden mächtigsten Staaten der Welt von Verbündeten zu Konkurrenten. Ihre Auseinandersetzung sollte mit allen Mitteln außer denen eines heißen Krieges geführt werden; die atomaren Gefahren schreckten ab. Dieser Kampf wurde Kalter Krieg genannt. Es war die Konfrontation, wer der Stärkere wird. […]

Zehn Jahre Putin: Pleiten, Pech und Pannen

von Wolf Oschlies (8/2009)

Es gibt kaum ein Land in Europa, das stärker unter der Finanz- und Wirtschaftskrise leidet als Russland. Inzwischen wurde selbst der Betrieb von Kasinos untersagt, bis dato stets Ausdruck der florierenden russischen Wirtschaft und vermeintlich Inbegriff krisenfester Arbeitsplätze. […]

Die Mär vom Bär

von Uli Gellermann (10/2008)

„Sieht so der neue Kalte Krieg aus?“ Mit dieser Frage begann der Aufmacher der Zeitung „US-Today“ am ersten Tag des Georgienkrieges, die FAZ folgte folgsam, und der Rest der deutschen Medien machte mit: „Das Imperium schlägt zurück“, glaubte die „Süddeutsche Zeitung“, und die „Bild“Zeitung wusste von einem Krieg Russland […]

Russland und die Europäische Union: Inventur einer Partnerschaft

von Alexander Warkotsch (10/2008)

Nun ist es endlich soweit, dachten sich wohl viele in Brüssel, als die EU und Russland im Juni d.J. beschlossen, ab Oktober über die Neuauflage ihres 2007 ausgelaufenen Partnerschaftsabkommens zu verhandeln.   […]

OSZE statt NATO: Alternativen zur Gewalteskalation

von Andreas Buro (10/2008)

Am Ende des Ost-West-Konflikts sprachen Politiker viel vom „Gemeinsamen Haus Europa“, das Ost und West in enger Partnerschaft miteinander verbinden sollte. „Als US-Außenminister James Baker bei KP-Generalsekretär Michail Gorbatschow am 8.   […]

Kosovo im Kaukasus: Völkerrecht im Handgemenge

von Norman Paech (10/2008)

Knapp zwei Monate sind seit dem Beginn des jüngsten Kaukasus-Krieges vergangen. Der Pulverdampf hat sich verzogen, die Lage wird klarer. […]

Vom Ende der Demut

von Reinhard Mutz (10/2008)

Welche Brisanz dem Waffengang am Kaukasus innewohnt, zeigt das politische Erdbeben, das er auslöste. Binnen Tagen eskalierte ein vergessener Regionalkonflikt zum akuten Brandherd. Alle Großthemen der internationalen Politik sind in Mitleidenschaft gezogen – die Sicherheit Europas, die Rolle von NATO und EU, das künftige Verhältnis des Westens zu Russland. […]

Krieg von der Stange

von William Pfaff (9/2008)

Feldmarschall Montgomery hat die ersten drei Grundregeln der Kriegführung einmal folgendermaßen definiert: Erstens „Russland nicht angreifen!“, zweitens „Russland nicht angreifen!“ und drittens: dito. […]

Kaukasische Gräben

von Uwe Halbach (9/2008)

Der neue Kaukasuskrieg überraschte die Welt, obwohl sich im Umfeld ungelöster Sezessionskonflikte Georgiens ein größerer Waffengang bereits seit längerem abgezeichnet hatte. Als Kaukasuskrieg vermitteln die Ereignisse seit dem 8. August ein Déjà-vu-Erlebnis. Seit 1991 war dies der sechste Krieg in der Region. […]

Das Ende kooperativer Sicherheit?

von Wolfgang Zellner (4/2008)

Europa hält sich seit 1990 viel auf sein System gemeinsamer und kooperativer Sicherheit zugute und hat dieses oftmals anderen Weltregionen zum Vorbild empfohlen. Das Gründungsdokument dieses Systems ist die KSZECharta von Paris aus dem Jahre 1990. Untermauert wird es von einem umfassenden Rüstungskontrollregime. […]

Das Putin-Regime

von Wladislaw Inosemzew (3/2008)

Die russische Geschichte des vergangenen Jahrhunderts wurde durch die Parteipublizisten in die „Periode des Personenkults“, die „Epoche der Stagnation“, die „Zeit der Perestrojka“ und die „Reformperiode“ unterteilt. Im Grunde verbergen sich hinter diesen Bezeichnungen die Stalin-, Breschnew-, Gorbatschow- und Jelzin-Ära. […]

Faschismus à la Dugin

von Andreas Umland (12/2007)

Während sich Wladimir Putin derzeit offenbar anschickt, das politische System Russlands ganz auf seine Person und sein baldiges Comeback zuzuschneidern, und damit den Großteil der Aufmerksamkeit vor den anstehenden Duma-Wahlen auf sich lenkt, wird der wachsende Zulauf zu rechtsextremen Positionen in der russischen Gesellschaft häufig übersehen. […]

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