(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 8/2011, Seite 16-22)
„Eine Partei zerfleischt sich“, hieß es am 1. Juli in den „heute“-Nachrichten des ZDF über die Linkspartei. Es ist erst gut zwei Monate her, dass die Parteiführung ihre heftigen Differenzen für beendet erklärt hatte und zu gemeinsamer politischer Sacharbeit zurückkehren wollte. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 8/2007, Seite 985-994)
Nachdem Ende März bereits die Parteitage zugestimmt hatten, entschieden sich im Mai auch die Mitglieder von Linkspartei.PDS und WASG in Urabstimmungen mit überwältigenden Mehrheiten für die Bildung der neuen gemeinsamen Partei. […]
Berlin und die Zukunft der PDS Blätter-Gespräch mit André Brie und Thomas Flierl
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 8/2001, Seite 942-953)
„Blätter“: Daß Gregor Gysi Regierender Bürgermeister von Berlin werden will, verschafft der PDS ungeahnte Aufmerksamkeit. Ihre Partei zieht neue Erwartungen auf sich und sieht sich mit enormen Anforderungen konfrontiert – passen ihr die Schuhe oder sind sie ein bißchen zu groß? […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 4/2000, Seite 405-407)
Nach der vom Bundesverfassungsgericht gegen CDU/CSU, FDP und SPD erzwungenen Veränderung des Wahlgesetzes für die ersten gesamtdeutschen Bundestagswahlen beschloss die PDS im September 1990 Hals über Kopf ihre Ausweitung in die "alten" Bundesländer. […]
Vor 40 Jahren, am 28. Januar 1972, wurden die "Grundsätze zur Frage der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst" erlassen, die sehr bald nur noch unter dem Namen Radikalenerlass firmierten und vor allem gegen Mitglieder der neugegründeten Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) gerichtet waren. "Blätter"-Mitherausgeber Gerhard Stuby, Professor em. für Rechtswissenschaften an der Universität Bremen, setzte sich damit in seinem ersten Aufsatz für die "Blätter" auseinander.