Auf über 2000 Milliarden US-Dollar schätzt man weltweit die Schäden der Krise. Verzweifelt wird gefragt, wohin dieses Geld entschwunden ist. Doch wo sind diese gigantischen Summen eigentlich hergekommen, die da rund um den Globus vagabundiert und in den Sand gesetzt worden sind? […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 3/2008, Seite 85-94)
Empfang des Instituts der deutschen Wirtschaft in Berlin, der Chefposten im Hauptstadtbüro wird neu besetzt. Doch nach Feiern ist den Rednern kaum zumute. Empörung, schrille Warnrufe, Bestürzung dominieren. Unheil dräut. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 2/2008, Seite 13-15)
Lange Zeit war das Studium in der Bundesrepublik gebührenfrei, manchenorts ist es das noch immer. Für Krippen und Kindergärten werden dagegen weithin noch immer Beiträge kassiert. Die Reaktion der Politik besteht bekanntlich nicht in der überfälligen Kostenbefreiung von Kitas, sondern in der Durchsetzung von Studiengebühren. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 6/2006, Seite 707-721)
Die Alterskatastrophe? Es gibt sie nicht. Das ist die gute Nachricht. Nun die schlechte Nachricht: Man kann sie künstlich erzeugen. Und genau das geschieht. Die folgenden Thesen werden hier entwickelt und belegt. Erstens: Die demographische Perspektive ist keineswegs extrem bedrohlich. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 5/2006, Seite 521-524)
Wer hierzulande über hohe Wohnkosten klagt, der hat meist die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Denn die Mieten sind ziemlich niedrig in Deutschland – so zumindest befinden bestimmte Experten. Manche Mieter in München, Düsseldorf oder Köln mögen das wohl anders sehen. Doch Deutsche geben einen deutlich kleineren Teil ihres Einkommens fürs Wohnen aus als Franzosen oder Amerikaner. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 11/2005, Seite 1336-1337)
Der Pulverdampf des Wahlkampfs hat sich verzogen, die Koalitionsverhandlungen haben begonnen. Die schrillen Töne und gegenseitigen Herabwürdigungen sind vorbei, so ist zu hoffen. Doch wer geglaubt haben sollte, nach der Wahl würden die neoliberalen Forderungen etwas leiser klingen, sieht sich getäuscht. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 7/2005, Seite 790-793)
Kaum eine Zunft versteht sich besser auf die einfühlsame Pflege der politischen Landschaft als die Spielautomatenbranche. Dergleichen ist auch bitterlich vonnöten, denn schließlich handelt es sich um eines der umstrittensten Gewerbe im Lande. Fast 200000 Geldspielgeräte stehen in deutschen Kneipen und Spielhallen. Jedes bringt pro Jahr an die 20 000 Euro. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 1/2005, Seite 15-17)
Absehbarer Weise werden die nächsten Bundestagswahlen für ein Novum in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte sorgen - und wohl für einen Schock bei etwa der Hälfte der deutschen Wählerschaft. Erstmals werden nämlich die Anteile der großen Parteien an den Wahlstimmenprozenten und an den Bundestagsmandaten signifikant auseinander klaffen. […]
Die "Blätter für deutsche und internationale Politik" freuen sich, den Kongress "Öffentlichkeit und Demokratie" als Medienpartner zu unterstützen. Mehr Informationen auf www.oeffentlichkeit-und-demokratie.de.
Dass es sich bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko keinesfalls um einen erst- oder gar einmaligen Fall handelt, zeigt die Debatte um die geplante Versenkung der Ölplattform Brent Spar vor genau 15 Jahren: "Brent Spar oder der vergessene Alltag der Nordseeverschmutzung" von Wolf Wichmann ("Blätter", 8/1995).