Eine Grenzregion zwischen Umsiedlung und Arabisierung
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 1/2010, Seite 73-79)
Während sich die Weltöffentlichkeit mit der mörderischen Politik der sudanesischen Regierung in Darfur stillschweigend abgefunden zu haben scheint, könnten im nördlichen Sudan ähnliche Entwicklungen in Gang gesetzt werden – nämlich in der Region, die unter dem Namen Nubien bekannt ist und die von einer nichtarabischen Minderheit, den Nubiern, bewohnt wir […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 3/2006, Seite 285-288)
In letzter Minute könnte Muammar al- Gaddafi einen Krieg zwischen Sudan und Tschad beigelegt haben. Der libysche Präsident, der sich seit seiner „Entschurkung“ in der Rolle des Friedensstifters gefällt, konnte seine guten Beziehungen zu den Präsidenten des Tschad, Idriss Déby, und des Sudan, Omar al-Bashir, nutzen, um am 9. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 2/2005, Seite 194-200)
Die anhaltend grauenhaften Berichte über die Folgen der Naturkatastrophe in Süd- und Südostasien wurden von einer Meldung unterbrochen, die das Ende einer anderen, allerdings menschengemachten "Katastrophe" zu versprechen scheint: Im Sudan schlossen die Regierung und die Sudanese People's Liberation Army (SPLA) zu Beginn des Jahres ein Friedensabkommen und beendeten damit den seit 1983 andauernde […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 7/2004, Seite 778-781)
Am 23. April erklärte Jan Egeland, der UN-Nothilfekoordinator für den Sudan, das schlimmste humanitäre Drama der Welt spiele sich zurzeit weder im Irak noch in den palästinensischen Territorien ab, sondern in Darfur. Tatsächlich hat sich seit Anfang des Jahres die Situation in der westsudanesischen Provinz dramatisch verschärft. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 6/2004, Seite 695-702)
Neben der wirtschaftlichen Entwicklung, der Demokratisierung und dem Aufbau eines föderalen Systems liegt einer der Schlüssel zur Lösung der innerirakischen Probleme in der Frage der politischen Integrierbarkeit islamistischer Parteien. […]
Vor 40 Jahren, am 28. Januar 1972, wurden die "Grundsätze zur Frage der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst" erlassen, die sehr bald nur noch unter dem Namen Radikalenerlass firmierten und vor allem gegen Mitglieder der neugegründeten Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) gerichtet waren. "Blätter"-Mitherausgeber Gerhard Stuby, Professor em. für Rechtswissenschaften an der Universität Bremen, setzte sich damit in seinem ersten Aufsatz für die "Blätter" auseinander.