Vom Feudalismus über den Sozialismus zum Kapitalismus
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 11/2009, Seite 77-91)
Aufrichtigkeit – natürlich war das Thema für die Gesellschaft, in der ich vor 1989 lebte, relevant. In einer Gesellschaft wie der ostdeutschen, die ein umfängliches Spitzelunwesen ertragen musste, zählte aufrichtiges Sprechen und Handeln zu den Kardinaltugenden des anständigen Bürgers. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 9/2007, Seite 1111-1121)
* Der Text basiert auf dem Buch des Autors „Unerhörte Freiheit. Arbeit und Bildung in Zukunft“, das 2007 im Aufbau-Verlag erschien. Aus rechtlichen Gründen können Sie ihn lediglich in der Printausgabe lesen. Wenn Sie diesen Text lesen wollen, bestellen Sie bitte die „Blätter“ 9/2007. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 2/2005, Seite 227-237)
Ob Grundeinkommen, Bürgergeld oder "gesicherte Grundausstattung für jedermann" 1 - der Gedanke einer kollektiven Absicherung der individuellen menschlichen Existenz tritt gegenwärtig wieder vernehmlicher ins öffentliche Bewusstsein. […]
Vom Kapitalismus am Ende der Lohnarbeitsgesellschaft
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 11/2004, Seite 1335-1345)
Die Arbeitsgesellschaft durchläuft eine neuerliche, dramatische Umbruchphase. Der frühe Kapitalismus proletarisierte die Arbeiterschaft, die Lohnarbeitsgesellschaft hob diese Proletarisierung weithin auf. Nun ist sie ihrerseits im Niedergang begriffen; was wir zur Zeit erleben, ist die Krise der "bürgerlichen" Lohnarbeit. […]
Impressionen und Phantasien zur politischen Geographie Ostdeutschlands
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 7/2001, Seite 872-879)
"Abriss-Hochhaus Albert-Einstein-Straße 1-5. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Freistaates Sachsen und der Bundesanstalt für Arbeit gefördert. Entwurfsverfasser..." Das Schild steht vor einer der großen, jetzt leer gezogenen Wohnscheiben mitten in der Neustadt von Hoyerswerda, gleich neben der Lausitzhalle. […]
Vor 40 Jahren, am 28. Januar 1972, wurden die "Grundsätze zur Frage der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst" erlassen, die sehr bald nur noch unter dem Namen Radikalenerlass firmierten und vor allem gegen Mitglieder der neugegründeten Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) gerichtet waren. "Blätter"-Mitherausgeber Gerhard Stuby, Professor em. für Rechtswissenschaften an der Universität Bremen, setzte sich damit in seinem ersten Aufsatz für die "Blätter" auseinander.