Das wunderbare Überleben | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Das wunderbare Überleben

von Günter Giesenfeld

1939: Die deutschen Truppen erreichen die polnische Hauptstadt Warschau. Der Pianist Wladyslaw Szpilman spielt gerade im Rundfunkstudio, als eine Bombe das Haus trifft. Am Beispiel dessen gut situierter Familie entfaltet Roman Polanski die unmenschliche Logik des Holocaust. Juden dürfen ihre Berufe nicht mehr ausüben, ihr Besitz wird beschlagnahmt, sie werden gedemütigt und schließlich ins Ghetto verschleppt. Von dort fahren täglich die Züge ins Vernichtungslager. Polanski inszeniert die Szenen des Terrors so klar, schonungslos und überzeugend, dass sie für den Zuschauer den Rang von eigenen Erlebnissen annehmen können.

(aus: »Blätter« 12/2002, Seite 1500-1500)
Themen: Kultur, Geschichte und Nationalsozialismus

Artikel kaufen (PDF, 1,00 €)

Ausgabe kaufen (9,00 €)

Login

Debattenpaket
top